Günstige und sinnvolle Weihnachtsgeschenke

10 nachhaltige Ideen für Schenkende und Beschenkte

Weihnachten – das Fest der Liebe. Aber auch das des Schenkens. Dafür wird im November und Dezember viel eingekauft. Dabei sind Konsum und Kommerz nicht immer erfreulich – ganz besonders in Hinblick auf Nachhaltigkeit. Zehn Ideen, wie Sie mehr Bewusstsein ins Schenken bringen. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Gemeinsam Zeit zu verbringen ist das allerschönste Geschenk und steht auch in diesem Jahr sicherlich auf vielen Wunschlisten.
  • Aus alt mach neu – „Upcycling“ und Second-Hand schonen Ressourcen.
  • Gutes tun gibt ein gutes Gefühl. Wer eigentlich gar nichts verschenken möchte, weil die zu beschenkende Person sowieso schon alles hat, für den könnte ein karitativer Zweck das richtig sein.

1. Zusammen etwas erleben

Zu zweit ist man weniger allein. Warum also nicht zu Weihnachten ein „Zeitgeschenk“ für das kommende Jahr unter den Baum legen? Den Garten gemeinsam umgestalten, das Fahrrad reparieren oder auf eine Wandertour gehen. Diese Dinge bereiten zusammen doppelt Freude. Und das Beste: Sie schaffen etwas Bleibendes, ohne dafür Ressourcen zu verbrauchen.

2. Allrounder Second-Hand

Während das Verschenken gebrauchter Dinge früher noch verpönt war, erkennen viele heutzutage den Wert alter Schätze. Das Beste? Second-Hand gibt es in endlos vielen Variationen und es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Sie können Fashion-Fans beispielsweise mit einem coolen Vintage-Teil eine Freude bereiten – gleiches gilt für Schmuckliebhaberinnen und -liebhaber. Auch Bücher müssen nicht immer neu gekauft werden. Schließlich liest man die in der Regel sowieso nur einmal. Und wenn wir ehrlich sind: Besonders Kindern ist es meist völlig gleich, ob Spielsachen neu oder gebraucht sind. Für sie steht der Spaß an oberster Stelle.

Um Online-Bestellungen zu vermeiden, bietet es sich an, online zu recherchieren, ob irgendwo in der Nähe ein Second-Handgeschäft ist – oder Sie stöbern durch die lokalen Angebote bei Verkaufsportalen. Vielleicht können Sie das Geschenk dann sogar zu Fuß abholen und noch vor Ort betrachten.

3. Alles, was keinen Platz wegnimmt

Lässt sich Second Hand nichts Passendes finden, sind Dinge, die keinen Platz wegnehmen, eine gute Option. Gerade wenn man nicht genau weiß, was der Person gefällt, bieten sich Produkte zum Aufbrauchen an. Eine besondere Handcreme, eine Pastasauce aus dem Feinkostgeschäft, ein orientalischer Tee, Blumenerde für Gartenfans oder ein edler Tropfen eignen sich hier beispielsweise.

4. Vitamine im Abo

Das Geschenk soll saisonal, regional und am besten noch plastikfrei sein? Dann ist ein Abonnement für eine Bio-Kiste eine Idee. So unterstützt man die ökologische und regionale Landwirtschaft und setzt sich gegen Lebensmittelverschwendung ein, da auch krumme Gurken und ausgefallene Kartoffeln in die Abo-Kiste wandern. Neue Kreativität beim Kochen gibt es umsonst dazu und viele Vitamine für eine geliebte Person.

5. Gutscheine für Kulturfans

Ob Museum, botanischer Garten oder Konzerthaus: Mit Gutscheinen oder Jahreskarten für kulturelle Einrichtungen fördern Sie das Kulturprogramm der Region und verschenken eine Auszeit vom stressigen Alltag.

6. Neues Lernen

Man lernt nie aus. Verschenken Sie deswegen doch dieses Jahr eine Sprachreise, eine Kräuterwanderung, einen Sommelier-, Koch- oder Strickkurs. Buchen Sie das Angebot doppelt, gibt es neben dem neuen Wissen gemeinsame Erinnerungen dazu.

7. Ein Herz für andere zeigen

Wer am liebsten gar nichts verschenken möchte, weil Familie und Bekannte sowieso schon alles haben, sollte noch einmal genau nachdenken. Vielleicht lassen sich stattdessen andere beschenken, die viel dringender ein „Geschenk“ benötigen – beispielsweise Tiere. Für viele Tierschutzvereine sind Tierpatenschaften unabdingbar.

Mit einer Patenschaft oder regelmäßigen Spenden unterstützen Sie die Rettung von Streunern und schenken Ihnen dringend benötigte Pflege, Fürsorge und das ein oder andere Leckerli.

8. Upcycling lautet die Devise

Aus alten LKW-Planen werden Laptoptaschen, aus getragenen Flipflops Tierfiguren und aus ausgedienten Ölfässern Deckenlampen oder Schalen. Upcycling ist die Gegenform zum Downcycling (= Ab- und anschließend Wiederverwertung) und dient zur stofflichen Aufwertung. Produkte, die vermutlich anderswo im Müll gelandet wären, werden wiederverwendet und zu neuwertigen Dingen weiterverarbeitet.

9. Geschenke Marke Eigenbau

Noch ist es nicht zu spät für persönliche DIY-Weihnachtsgeschenke. Nutzen Sie Ihre Zeit, um aus Holz einen Laptop-Ständer oder einen Messerblock herzustellen. Auch selbstgestrickte Wollsocken oder -schals sind praktisch und halten warm.

Als persönliche Geschenke eignen sich zudem selbstgemachtes Badesalz oder weihnachtliches Pflaumenmus. Die Materialien und Zutaten für die Eigenkreationen am besten in kleinen Läden vor Ort kaufen – und deren Weihnachtsgeschäft dadurch unterstützen.

Tipp: Am besten noch vorab schauen, welche bereits vorhandenen Materialien sich zu Geschenken „upcyclen“ lassen: zum Beispiel Stoffreste zu Schlafmasken, einem Täschchen, einem Kissenbezug oder als Geschenkpapierersatz. Wer mag, kann aus Wachsresten neue Kerzen ziehen – und so Gemütlichkeit verschenken.

10. Ein modernes Mixtape

Mixtapes sind von vorgestern? Stimmt nicht ganz! Denn über die Streaming-Anbieter Spotify, YouTube oder Deezer lassen sich digitale und personalisierte Playlists erstellen. Silvester ist dann mit Sicherheit ein Anlass, gemeinsam zu ebendieser ins neue Jahr zu tanzen.

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