Lieblingsort

Von Konzerthalle bis Impfstation – die vielfältige Lanxess-Arena

Nach knapp zwei Jahren auf Sparflamme kann die Lanxess-Arena wieder als Multifunktionshalle, Sportstätte und Konzerthalle fungieren. Als solche ist sie ein wichtiger Touristenmagnet und auch Wirtschaftsfaktor für Köln und die Region.

Die Lanxess-Arena befindet sich in Köln Deutz

Schon 1988 öffnete die Lanxes-Arena ihre Pforten – damals unter dem Namen Kölnarena. Seitdem haben sich dort die größten Stars des Show- und Musikbusiness die Klinke in die Hand gegeben. Lokale sowie internationale Größen und so manche Karriere feierte in der Konzerthalle ihren Durchbruch. Aber auch Sportveranstaltungen haben seit jeher ihren Platz in der Arena. So ist das sogenannte Haifischbecken Heimat des lokalen Eishockeyclubs Kölner Haie. Das Henkelmännchen, wie es liebevoll von Kölnerinnen und Kölnern genannt wird, ist im Laufe der Jahrzehnte ein Lieblingsort für viele Bürgerinnen und Bürger geworden. Es ist ein Ort, an dem Emotionen und unvergessliche Momente geschaffen werden.

Wirtschaftsfaktor für Köln

Wie wichtig die Arena für die Region ist, weiß auch Stefan Löcher, seit zwölf Jahren Geschäftsführer der Lanxess-Arena: „Zunächst sind wir natürlich ein attraktives Aushängeschild der Region. Durch uns hat Köln jedes Jahr Weltstars zu Gast.“ Wenn Koryphäen wie Billie Eilish, Queen und Udo Lindenberg in der Stadt seien, habe das eine Art Leuchtturm-Wirkung, auf die er und sein Team sehr stolz seien, so Löcher weiter. Ebenso hebt er die sportlichen Events hervor: „Außerdem machen wir Köln zur Sportstadt, indem regelmäßig große internationale Turniere bei uns stattfinden.“

Die Bedeutung der Lanxess-Arena ist damit aber noch lange nicht vollständig erfasst, sondern geht insbesondere aus wirtschaftlicher Sicht weit darüber hinaus.

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Veranstaltungstipp

Besonders für die Kölnerinnen und Kölner ein Höhepunkt im Lanxess-Arena-Kalender: Die große Tanz in den „MaiPolkaParty“ von Brings steigt dieses Jahr endlich wieder. Wer schnell ist, sichert sich noch eines der begehrten Tickets.

Aus ökonomischer Sicht ist die Arena ein wichtige Pfeiler für die Region. Relevant ist dabei nicht nur das direkt durch die Events generierte Volumen, welches die circa zwei Millionen Besucher pro Jahr, die für die knapp 200 Veranstaltungen in die Domstadt pilgern generieren. Sondern insbesondere die Bedeutung für den regionalen Tourismus-Sektor. „Regelmäßig haben wir Weltstars zu Gast, die die Arena als einzigen NRW-Termin wahrnehmen. Hinzu kommen Sport-Großveranstaltungen wie beispielsweise das jährlich wiederkehrende `EHF FINAL4´-Finalturnier der Handball-Champions-League oder die Basketball-Europameisterschaft in diesem Jahr. Das zieht Menschen aus ganz Europa an den Rhein und in die regionale Gastronomie und Hotellerie“, erklärt Stefan Löcher die Bedeutung der Arena als Wirtschaftsfaktor.

Verlässliche Partnerinnen und Partner an der Seite

Nach knapp zwei Jahren auf Sparflamme kann die Lanxess-Arena als Sportstätte und Konzertbühne für die größten Musik- und Showstars aus aller Welt endlich wieder durchstarten. Damit wird für Köln ein großes Aushängeschild wieder zum Leben erweckt, das nicht nur in die Region ausstrahlt, sondern in ganz Deutschland und sogar über die Landesgrenzen hinaus einer der gefragtesten Veranstaltungsorte überhaupt ist.

Auch während der Pandemie hielt er, gemeinsam mit seinem Team, die Arena am Leben – mit immer neuen Konzepten und Ideen: von dem Party- und Konzertformat „ArenaNow“ über die Umfunktionierung der Parkhäuser zum Drive-In-Testzentrum bis zur Verwandlung der Lanxess-Arena als Impfstation.

In dieser Zeit haben ihm auch die starken, lokalen Partnerinnen und Partner geholfen, die die Lanxess-Arena teilweise bereits jahrelang unterstützen. Auch die Sparkasse KölnBonn hat Stefan Löcher, seinem Team und der Lanxess-Arena zur Seite gestanden. „Wir wissen es sehr zu schätzen, wie eng und konstruktiv wir mit unseren langfristigen Partnern zusammenarbeiten. Die Pandemie hat, denke ich, gut gezeigt, worauf es bei funktionierenden Beziehungen ankommt. Insbesondere, wenn es mal nicht so gut läuft.“ Das stimmt ihn auch für die Zukunft zuversichtlich. Wichtig ist für die Zusammenarbeit ebenso die Kooperation mit der jeweiligen Stadt. Ein besonderer Dank geht daher von Stefan Löcher an Köln und das Land (NRW). Mit ihnen konnten sie, so der Arena-Geschäftsführer,  „in enger Absprache stets konstruktiv an Lösungen für Events während der Pandemie arbeiten.“

„Wir wollen den Menschen wieder Freude bereiten“

Dem Start sah er mit großer Erleichterung und Vorfreude entgegen. Seit Ende März dürfen die Plätze nun wieder befüllt werden. Mit unterschiedlichen Hygienekonzepten. Stars wie auch Besucherinnen und Besucher freuen sich sichtlich, endlich wieder auf den Rängen Platz zu nehmen und in „ihrem“ Henkelmänchen die Kölner Haie anzufeuern, ihre Stars zu bejubeln oder sich von einer der zahlreichen Shows verzaubern zu lassen. Sie genießen es, wieder ganz besondere Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen. Die Öffnungen seien, so Löcher, ein längst überflüssiger Schritt hin zu einem verhältnismäßigen Umgang mit Events in der Pandemie. Nun  ist er bereit, wieder mit voller Stärker durchstarteten: „Die letzten zwei Jahre waren so frustrierend, oft niederschmetternd und teilweise trostlos, da verspüre ich – und ich glaube ich spreche für alle Mitarbeiter, Partner und Freunde – schon eine große, große Vorfreude, endlich wieder eine volle Arena zu sehen. Wir wollen Menschen wieder Freude bereiten!“ Ein spezielles Highlight gibt es dabei nicht für ihn. Zwei Jahre Zwangspause, zwei Jahre Kampf ums Überleben – nach so einer Zeit ist jede Veranstaltung, die stattfinden darf, ein Höhepunkt.

Die Lanxess-Arena kann bis zu 20.000 Besucher fassen.
2021 wurde Geschäftsführer Stefan Löcher und dem Lanxess-Arena-Team der LEA Award verliehen
Die Lanxess-Arena ist Heimat der Kölner Haie.

Und wie geht es weiter? Ein Blick in die Zukunft verrät, dass der Lanxess-Arena-Eventkalender aufgrund der vielen Verschiebungen und Nacholtermine prall gefüllt ist. Grund zur Zuversicht und Freude also, dennoch bleibt Stefan Löcher in gewisser Hinsicht auch demütig: „Die Pandemie war für uns eine sehr lehrreiche Zeit und eins kann ich Ihnen sagen: Wenn es nicht mal diese Pandemie geschafft hat, dann macht die Lanxess-Arena so schnell niemand kaputt.“

Und dennoch oder gerade weil hier in den letzten Jahren so viel passiert ist, ist und bleibt die Arena ein besonderer Ort für Stefan Löcher, der ihn motiviert, Tag für Tag weiterzumachen: „Ein Ort, an dem sich Barack Obama, Queen und die Bläck Fööss sprichwörtlich die Klinke in die Hand geben, kann nur ein Lieblingsort sein. Mit einem so breit aufgestellten Eventprogramm, wie dem der Lanxess-Arena, kannst Du jedem Menschen eine Freude machen. Und für nichts anderes machen wir den Job.“

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