Das Haus energetisch fit machen

Bevor die kalte Jahreszeit kommt, sollten Sie Ihr Haus energetisch fit machen. Im Finanztipp-Podcast von Radio Köln, präsentiert von der Sparkasse KölnBonn erfahren Sie, wie Sie vorgehen sollten.

8. August 2020

Das Jahr ist über die Hälfte rum, wir nähern uns bald der kalten Jahreszeit. Und dann geht’s wieder gaBevor dernz schnell: Durch die Fenster zieht es, das Dach ist in die Jahre gekommen. Die Abrechnung der Heizkosten zeigt es schwarz auf weiß. Hohe Energiekosten sind ein untrüglicher Hinweis darauf, dass Ihr die Initiative ergreifen solltet, um Eure vier Wände energetisch fit zu machen. 

Nicht nur finanziell macht es Sinn, das Haus energetisch auf den neuesten Stand zu bringen. Auch die Natur dankt es Euch. Denn wer weniger heizen muss, verursacht auch weniger CO². Doch wie geht man eine solche Fitnesskur fürs Haus am besten an? An erster Stelle steht ein Energiecheck. Dafür braucht Ihr einen professionellen Energieberater. Ansprechpartner gibt’s zum Beispiel bei Bausparkassen, Verbraucherzentralen, der Deutschen Energie-Agentur oder über Verbände wie Haus & Grund. Die im Internet angebotenen Energiechecks prüfen den Energiestatus eines Gebäudes meist nur anhand der Verbrauchsdaten der Immobilie und sollten daher lediglich einer ersten Orientierung dienen. Ihr entscheidet dann, was der Experte beim Check überprüft. Der wird übrigens auch staatlich gefördert. Ob umfassende Bestandsaufnahme oder nur die Effizienz der Heizung: Aus der Analyse erfahrt Ihr dann, wo die Einsparpotenziale liegen und was konkret zu tun ist. Egal ob Dämmung der Wände, neue Fenster oder eine moderne Heizung. Gerade bei alten, unsanierten Häusern sind die Energieverluste meist besonders groß. Finanzexperte Maximilian Blusch:

„Der Staat fördert die Sanierung bestehender und den Bau neuer energieeffizienter Immobilien mit seinen Förderinstituten wie zum Beispiel der KfW oder der NRW-Bank auf vielfältige Weise. Die Berater bei Eurer Sparkasse oder Bank kennen die verschiedenen Fördermöglichkeiten genau. Dort hilft man Euch, den optimalen Finanzierungs-Mix zusammenzustellen, ohne dass Ihr selbst eine zeitaufwändige Recherche anstellen müsst. Und sollte eine Maßnahme nicht durch öffentliche Mittel förderbar sein, so stellen zinsgünstige Modernisierungsdarlehen von Sparkassen und Banken eine hilfreiche Ergänzung Eurer Sanierungsmaßnahme dar. Auch ein Bausparkonto mit günstigen festen Zinsen und staatlicher Förderung sowie Sondertilgungsmöglichkeiten, kann ein wichtiges Element Eures Finanzierungsmixes sein. Ich selbst nutze das Bausparkonto übrigens auch als Sparstrumpf für meine Instandhaltungsrücklagen.“

Die Energieberatung wird vom Bund gefördert. Es gibt Zuschüsse in Höhe von 60 Prozent des zuwendungsfähigen Beratungshonorars, maximal 800 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 1100 Euro bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten. Es gibt einen Zuschuss in Höhe von maximal 500 Euro für zusätzliche Erläuterung eines Energieberatungsberichts in Wohnungseigentümerversammlung oder Beiratssitzung. Das Geld wird nur an den Energieberater ausgezahlt. Der Berater ist aber verpflichtet, den Zuschuss mit seinem Honorar zu verrechnen.

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