Einfach online gehen

Also ich finde Geburtstagspartys richtig gut. Jetzt in der Corona-Zeit sind die zwar etwas eingeschränkt, aber zumindest nen Sekt kann man ja trinken. Und zwar fürs Online-Banking! Am 12. November 1980, also vor 40 Jahren, startete die Deutsche Bundespost mit dem ersten Online-Banking-Experiment.

7. November 2020

In Zeiten der Bundespost ging das über den Bildschirmtext, auch BTX genannt. Bis das Online-Banking für alle so selbstverständlich werden sollte, wie der Kauf eines Bustickets, hat es dann natürlich ein bisschen gedauert. 1991 waren erst 300.000 Menschen in Deutschland im Online-Banking unterwegs.

Finanzexperte Maximilian Blusch:

„Bei der Recherche für diesen Finanztipp bin ich auf meine eigene „BTX-Vereinbarung“ vom 25. November 1991 mit meinem Finanzinstitut gestoßen. Vorher erledigte ich alles mit Papier, für Überweisung oder Dauerauftrag ging ich zur Filiale.

Und heute? Vormittags schnell im Büro die Überweisung für den Schornsteinfeger abschicken – kein Problem! Denn mein Konto merkt sich, wem ich schon mal Geld überwiesen habe. So spar ich mir die lange IBAN. Oder bei Rechnungen mit QR-Code die Daten per App einfach einlesen. Fehlt der QR-Code, kann ich den Beleg oder die Rechnung abfotografieren und alle Daten sind aufgenommen. Dann nur noch freigeben – auch ganz easy! In Sekundenschnelle habe ich per PUSH TAN meinen Auftrag abgeschickt, ohne viel Sucherei und obendrein sicher. Bei Bedarf bekommt der Empfänger das Geld sofort auf sein Konto, mit der Echtzeitüberweisung. Meinen Bagel mit Kaffee zahl ich per Karte oder Smartphone – ohne lästige Kleingeldsucherei. Bei Beträgen unter 30 Euro, bei manchen Händlern auch bis 50 Euro, brauche ich keine PIN einzugeben. Und mein elektronisches Postfach hält die Kontoauszüge für mich bereit. Immer und überall. Ohne einen dicken Ordner und ständiges Abheften oder Suchen nach Belegen.“

Auch Belege, dass ihr Geld überwiesen habt, könnt ihr schnell verschicken. Kleine Beträge, zum Beispiel für Freunde, die etwas für euch eingekauft haben, werden mit dem mobilen Bezahlverfahren „Kwitt“ direkt geschickt, nur mit dem Namen, ohne Kontonummer. Auch Handy aufladen, den Berater kontaktieren, die monatlichen Ausgaben checken, oder einen Wertpapiersparplan anlegen geht inzwischen online. Wer hätte das vor 40 Jahren schon gedacht!

 

Sparkasse Newsletter

Unser Newsletter

Erhalten Sie mit unserem Newsletter einmal im Monat
spannende Informationen und hilfreiche Tipps.

Hier abonnieren

Magazin durchsuchen...

Unser monatlicher Newsletter

Hier abonnieren