Corona - was jetzt für's Geld wichtig ist

Durch die Coronakrise kam es am Aktienmarkt zu einem echten Crash. Viele Anleger fragen sich jetzt, ob sie ihre Aktien verkaufen sollen. Was Sie jetzt tun sollten, hören Sie im Finanztipp-Podcast von Radio Köln und Radio Bonn/Rhein-Sieg präsentiert von der Sparkasse.

11. April 2020

Die Auswirkungen des Corona-Virus sind stärker als zuerst gedacht. Grund ist vor allem die schnelle Ausbreitung der Krankheit. Das verunsicherte die Aktienmärkte weltweit, sodass es zu einem echten Börsencrash kam. Viele fragen sich jetzt: "soll ich meine Aktien oder Fonds verkaufen"? Nur keine Hektik rät unser Finanzexperte Maximilian Blusch:

"Gerade wer die Anlage in Wertpapiere als langfristig ansieht, sollte diese nun nicht hektisch verkaufen. Momentan würdet Ihr Verluste realisieren, die erst einmal nur auf dem Papier stehen und in ein paar Monaten wieder 'Geschichte' sein können. Daher kann es sinnvoll sein die aktuellen starken Kursrückgänge auszusitzen. Langfristig haben sich in der Vergangenheit solche Kursrücksetzer regelmäßig wieder ausgeglichen. Auch können Märkte relativ schnell wieder nach oben drehen und wer verkauft hat, verpasst unter Umständen den Anschluss. 'Sollte ich die gesunkenen Kurse nicht zum Kauf von Aktien nutzen?' - wir wissen heute noch nicht, ob die weitere Entwicklung der Corona-Krise zum Beispiel in den Vereinigten Staaten zu weiteren Kursrückgängen führen wird. Wenn Ihr in Wertpapiere investieren wollt, ist es besser, den gewünschten Anlagebetrag in 'kleine Portionen' aufzuteilen und gestaffelt zu investieren. So profitiert Ihr beim Einstieg von zunächst vielleicht noch fallenden Kursen. Ist der Börsencrash durch Corona der Beginn einer neuen Wirtschaftskrise? Vor der Krise profitierten die Unternehmen und weltweiten Börsen von einer moderaten aber stetigen Konjunktur und anhaltend niedrigen Zinsen. Viele Volkswirte gehen davon aus, dass die Weltkonjunktur, und damit auch die Finanzmärkte, nach der Corona-Krise wieder an die positive Entwicklung davor anknüpfen können."

Unterstützung kommt zum Beispiel von der Europäischen Zentralbank EZB. Die Zinsen sind schon seit langer Zeit sehr niedrig. Die EZB hat dazu deutlich gemacht, dass sie das Finanzsystem auch durch den Ankauf von Anleihen und auch die direkte Bereitstellung von Krediten an Banken stabil halten wird. Dies hat die Märkte schon beruhigt. Und keine Sorge, Euer Erspartes ist sicher. Die Notenbanken und Staaten sorgen in Verbindung mit den Sicherungssystemen der Sparkassen und Banken für die Sicherheit unseres Finanzsystems.

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