Banking, Bezahlen, Beratung - Tipps und Hilfe in Zeiten von Corona

Abstand halten - In Zeiten der Coronakrise gilt das nicht nur für unser soziales Umfeld, sondern auch für den Wocheneinkauf oder die Beratung in der örtlichen Sparkasse oder Bank. Nützliche Tipps rund um kontaktloses Bezahlen oder Banking hören Sie im Finanztipp-Podcast von Radio Köln und Radio Bonn/Rhein-Sieg präsentiert von der Sparkasse KölnBonn.

28. März 2020

In Finanzfragen heißt das: Möglichst selten in die Filiale von Sparkasse oder Bank kommen. Vieles kann digital erledigt werden. Inklusive Beratungen. Sogar Vertragsabschlüsse sind teilweise möglich. Und das Geld aus dem Sparschwein muss auch nicht unbedingt in diesen Wochen aufs Sparkonto eingezahlt werden. Wenn Ihr im Supermarkt einkauft, lasst Ihr am besten Scheine und Münzen im Portemonnaie. Stattdessen bezahlt Ihr besser kontaktlos mit der Karte oder mit dem Smartphone. Und wer noch kein Online-Banking macht oder seine Finanzen auf dem Smartphone regelt: Jetzt wäre die Zeit, darüber nachzudenken, genau das zu tun. Für die Wirtschaft gibt es jetzt auch Hilfe von der Regierung. Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler können Förderungen beantragen. Aber auch von sich aus kann ein Unternehmer schon jetzt etwas tun um größere Einbußen aufzufangen, weiß unser Finanzexperte Maximilian Blusch:

"Ich erlebe es in diesen Tagen immer wieder: Da meldet sich eine Filmproduktion oder eine Veranstaltungsagentur bei mir und sucht händeringend Lösungen, weil Aufträge wegbrechen. Mein erster Rat ist immer: Macht sofort Eure Hausaufgaben und senkt ganz schnell Eure Kosten. Dazu setzt Ihr am besten an vier Punkten an. Erstens: Beantragt für die Beschäftigten Kurzarbeitergeld. Zweitens: Sprecht mit dem Vermieter über Mitkürzungen oder Stundungen. Drittens: Redet mit der Krankenversicherung über geringere Beiträge und Viertens: Versucht Steuervorauszahlungen auszusetzen, durch Euren Steuerberater oder direkt beim Finanzamt."

Für einen Antrag bei Eurer Sparkasse oder Bank brauchen die Experten Eure aktuellen Geschäftszahlen sowie eine Ertrags- und Liquiditätsplanung. Informiert Euch parallel über die aktuellen Hinweise bei der NRW-Bank, der KfW-Bank, der Bürgschaftsbank und Eurem Geldinstitut. Auch für Privatkunden gibt es bei Zahlungsschwierigkeiten schnelle Hilfe, zum Beispiel wenn wegen der Kurzarbeit zu wenig Geld reinkommt. Sprecht Euren Berater bei Sparkasse oder Bank auf das Thema an, geht oft auch online!

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