Arbeitskraft absichern

Ein Unfall oder eine Krankheit können zu einer verminderten Erwerbsfähigkeit oder sogar deren Verlust führen. Ein harter Einschnitt in die persönliche Lebensplanung. Gut, dass man sich davor schützen kann: mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

Foto: iStock/milanvirijevic

Egal, ob ein Job gefährlich ist oder nicht: Jeder sollte seine Schaffenskraft absichern.

Kaum ein Risiko wird so unterschätzt wie der mögliche Fall einer Berufsunfähigkeit. Rund 170.000 männliche und weibliche Arbeitnehmer sind jedes Jahr gezwungen, ihren Job vor Erreichen des Rentenalters aus gesundheitlichen Gründen aufzugeben oder die Arbeitszeit zu reduzieren. Es kann jeden treffen, egal, ob Mann oder Frau, jung oder alt, Arbeiter oder Büroangestellte. Das Problem: Viele, die ihren Arbeitsplatz verlieren, können ihre Existenz nicht mehr sichern. „Auf den gesetzlichen Schutz ist dann kein Verlass. Denn der Staat zahlt allen Personen, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, nur noch eine geringe Erwerbsminderungsrente“, erklärt Stephan Schüller, Vorsorgeexperte der Sparkasse KölnBonn. „Aus diesem Grund empfehlen auch Verbraucherschützer allen Berufstätigen eine private Versicherung gegen Berufsunfähigkeit.“ Allgemein gilt als berufsunfähig, wer aufgrund einer Krankheit, Körperverletzung oder eines Kräfteverfalls auf Dauer außerstande ist, den bisherigen Beruf weiter auszuüben. Erwerbsunfähig ist, wer überhaupt keine Tätigkeit mehr ausüben kann.

Der Lebensstandard droht zu sinken
Die Höhe der staatlichen Erwerbsminderungsrente richtet sich nach der verbliebenen Leistungsfähigkeit. Wer weniger als drei Stunden arbeiten kann, bekommt die volle Rente. Wer mindestens drei, aber weniger als sechs Stunden arbeiten kann, bekommt eine halbe Rente. Wer noch arbeiten kann, muss jeden Job annehmen, unabhängig von Qualifikation und Fähigkeiten. Wer beispielsweise im Jahr 2016 berufsunfähig geworden ist, erhielt als Mann durchschnittlich 728 Euro und als Frau 662 Euro Erwerbsminderungsrente der Deutschen Rentenversicherung. Damit lässt sich der Lebensstandard nicht halten.

Berufsunfähigkeitsvorsorge der Sparkasse schließt die Lücke
Die von der Sparkasse angebotene Berufsunfähigkeitsvorsorge zahlt während der Dauer der Berufsunfähigkeit bis zum vereinbarten Vertragsablauf eine monatliche Rente und das bereits ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit. Schüller: „Darüber hinaus können die Kunden die Versicherung exakt auf ihre Lebenssituation abstimmen, beispielsweise die Höhe der monatlichen Rente bis zu maximal 75 Prozent des Nettoeinkommens selbst festlegen.“ Eine dynamische Anpassung der Rentenhöhe ist ebenso möglich wie die individuelle Festlegung der Leistungs- und Versicherungsdauer.

Tipp: Berufsunfähigkeitsversicherung möglichst früh abschließen
Ein weiterer Vorteil einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist, dass der Berufsunfähigkeit der erlernte bzw. ausgeübte Beruf zugrunde gelegt wird. Eine Umschulung kann nicht zugemutet werden. Darüber hinaus gehören umfangreiche Unterstützungsleistungen zur Berufsunfähigkeitsvorsorge der Sparkasse, bei der sie mit ihrem langjährigen Partner Provinzial, der Versicherung der Sparkassen, zusammenarbeitet. Schüller empfiehlt auf jeden Fall, möglichst frühzeitig, am besten bereits zum Berufsstart, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen und sie später dem steigenden Einkommen anzupassen. Das hat mehrere Vorteile: Wer jung und gesund ist, wird ohne Einschränkung angenommen. Und: Je jünger der Versicherte bei Vertragsabschluss, desto niedriger die Monatsprämien. Los geht es schon ab ca. 25 Euro. So spart man über die gesamte Laufzeit Beiträge ein.

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