Für jeden die richtige Vorsorge

Wer seinen Lebensstandard im Alter halten will, sorgt im besten Fall bereits in jungen Jahren vor. Aber auch wer schon länger im Berufsleben steht, kann noch viel für die Rente tun. Der Staat unterstützt die Bemühungen.

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Er scheint noch so weit weg. Die Ausbildung beendet, den Job in der Tasche, das erste Geld verdient – beim Karrierestart machen sich die wenigsten Gedanken über den Ruhestand. Das sollten sie aber. Im Gegensatz dazu trauert mancher Mitfünfziger vor dem Hintergrund steigender Altersarmut und aktuell niedriger Zinsen verpassten Vorsorgechancen hinterher – und übersieht dabei leicht, dass dennoch ausreichend Zeit bleibt. Ob 25 oder 55 Jahre alt, angestellt oder selbstständig: Private Vorsorge ist jederzeit sinnvoll und möglich. Entscheidend ist dabei – neben der Höhe der Sparleistung – die Wahl der richtigen Anlageform. Dank staatlicher Unterstützung sind mit dem passenden Produkt eine höhere Rendite und obendrein Steuervorteile möglich.

Selbstständige, aber auch Angestellte profitieren beispielsweise mit einer BasisRente von steuerlichen Vorteilen. Gesetzlich Rentenversicherte nutzen beim Deka-ZukunftsPlan eine staatliche Förderung. Flexible Beiträge und langfristige Investments in Aktien und kapitalerhaltende Wertpapiere lassen sich hier mit staatlicher Riester-Förderung kombinieren – alles eine Frage der persönlichen Möglichkeiten, des Lebensabschnitts und natürlich des ganz eigenen Geschmacks.

BasisRente

Die BasisRente, auch als Rürup-Rente bekannt, bringt erhebliche Steuervorteile – nicht nur für Selbstständige. Auch Arbeitnehmern, Angestellten im öffentlichen Dienst und Beamten garantiert sie eine lebenslange monatliche Rentenzahlung. Selbst kurz vor dem Ruhestand lassen sich Einmalbeiträge in lebenslange Zahlungen umwandeln. Ab 2018 dürfen Sparer 86 Prozent der Beiträge, von maximal 23.712 Euro pro Jahr, bei der Steuer geltend machen (Verheiratete: 47.424 Euro). Der Anteil steigt jährlich um weitere zwei Prozent. Ab 2025 sind die Aufwendungen in voller Höhe steuerlich absetzbar. Angestellte müssen ihre Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung vom Maximalbeitrag abziehen, da diese auch vom Finanzamt berücksichtigt werden.

flexibel in Beitragshöhe und Laufzeit, garantierte monatliche Rentenzahlung – lebenslang

Beiträge als Sonderausgaben steuerlich absetzbar, keine Abgeltungssteuer während der Ansparphase, keine Gesundheitsprüfung

Hartz-IV-sicher, Leistungen an Hinterbliebene in der Ansparphase, Hinterbliebenenschutz in der Rente kann vereinbart werden

Deka-ZukunftsPlan

Beim Deka-ZukunftsPlan kann langfristig in Aktien und kapitalerhaltende Wertpapiere wie Renten und Geldmarktfonds investiert werden. Anleger können die monatlichen Einzahlungen jederzeit anpassen oder vorübergehend aussetzen. Den ZukunftsPlan gibt es sowohl als klassischen Sparplan als auch mit Riester-Förderung. Zu Beginn der Rente hat der Sparer die Wahl: Besteht das Kapital aus Beiträgen ohne Riester-Förderung, steht es ihm komplett zur Verfügung. Mit Riester darf er bis zu 30 Prozent entnehmen, der Rest wird als monatliche Rente ausgezahlt. Oder er lässt den gesamten Betrag in eine zusätzliche Rente fließen. Läuft der Deka-ZukunftsPlan ohne Riester-Förderung mindestens zwölf Jahre und wird ab dem 62. Geburtstag ausgezahlt, sind 50 Prozent des Wertzuwachses steuerfrei.

voll flexibel, monatliche Ein- und Auszahlungen oder Einmalzahlungen möglich – erhöhen, reduzieren oder vorübergehend aussetzen

Ertragschancen aufgrund des Aktienmixes aus Chance und Risiko, plus staatliche Riester- Förderung und möglicher Steuervorteile

100-prozentige Kapitalgarantie zum Auszahlungsbeginn, Hartz-IV-Sicherheit für Beiträge mit Riester-Förderung, vererbbar

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