Mehr Freude für Kinder und alte Menschen

Jutta und Harald Gerhards haben keine eigenen Kinder – aber ein großes Herz. Deshalb brachten sie 2010 ihr Vermögen in eine eigene Stiftung ein. Seitdem unterstützt die J & H Gerhards Stiftung zahlreiche Projekte.

März 2021

Eigentlich bietet ein Krankenhausaufenthalt wenig Anlass zum Lachen. Wenn die „Kölner KlinikClowns e.V.“ kommen, ist das anders. Sie lenken die jungen Patientinnen und Patienten, die etwa auf der kinderkardiologischen Station des Herzzentrums Köln liegen, ab und bescheren ihnen regelmäßig fröhliche Stunden. „Lachen mit den Clowns bedeutet Ablenkung von Schmerzen, Angst und Heimweh“, heißt es auf der Homepage des gemeinnützigen Vereins, der 1995 gegründet wurde. Seine Arbeit finanziert er zu einem Großteil aus Spenden.

Unterstützung für Kranke

Zu den Förderern zählt auch die J & H Gerhards Stiftung, seit mehreren Jahren schon. Einer der Stiftungszwecke: „Schwer erkrankte Kinder und Jugendliche mit medizinischen oder sonstigen Maßnahmen unterstützen und ihnen damit helfen, ihre Krankheit und den Alltag besser zu bewältigen“, so steht es in der Satzung. Trotz Corona durften die KlinikClowns auch 2020 ausschwärmen. Sehr zur Freude der beiden Stifter, die zudem die Kinderkrebs- und die Kinderherzstation der Kölner Uniklinik mit dem Kauf von Spielzeug unterstützten.

Finanzspritze für Karneval

Doch auch alte Menschen kommen in den Genuss der Stiftungsarbeit. So leistet die J & H Gerhards Stiftung seit zehn Jahren einen finanziellen Beitrag zur Durchführung der jährlichen Karnevalssitzung im Städtischen Seniorenzentrum Köln-Riehl. Einige Heimbewohnerinnen und -bewohner kamen auch schon in den Genuss von Rikscha-Fahrten entlang des Rheins. Auch eine Kindertanzgruppe, die bei Karnevalssitzungen auftritt, erhält regelmäßig finanzielle Unterstützung von der Stiftung.

Das ist die Kölner J & H Gerhards Stiftung

Seit 1965 sind Jutta und Harald Gerhards verheiratet. Das Ehepaar blieb kinderlos, hatte aber immer ein großes Interesse am Wohlergehen von Kindern. „Wir haben uns schon früh sozial für Kinder engagiert“, erzählt Harald Gerhards und erwähnt zwei Patenschaften für Kinder in Indien. Das Engagement mündete irgendwann in die Gründung des Vereins „Indischen Kindern eine Zukunft“. Viele tausend Kinder profitierten von dem Engagement des Vereins, der ihnen zum Beispiel den Schulbesuch ermöglichte. Mit der Pensionierung gaben die Eheleute ihre Vereinsarbeit auf. „Das war allein nicht zu bewältigen“, sagt Harald Gerhards, der mit seiner Frau damals auch selbst oft nach Indien reiste und sich persönlich kümmerte.

Offen für neue Ideen und Projekte

Dennoch wollten sich die beiden weiterhin sozial engagieren. So entstand die Idee zu einer eigenen Stiftung. Mithilfe des Stiftungsmanagements der Sparkasse KölnBonn ging sie schließlich 2010 an den Start. Mit den jährlichen Erträgen fördert sie Kinder- und Jugendprojekte einerseits sowie Initiativen für Menschen in Altenheimen andererseits. Eine wichtige Rolle spielt auch die Förderung des regionalen Brauchtums. Die Stifterin und der Stifter – beide gehen auf die 80 zu – bilden gemeinsam mit dem jüngeren Heinrich Mertznich den Stiftungsvorstand. Alle drei halten Ausschau nach interessanten Ideen und Projekten, die sie für unterstützenswert halten oder von denen sie glauben, man könne sie auf entsprechende Einrichtungen in Köln übertragen, und sorgen dann dafür, dass die Projektträger eine Förderung erhalten.

So kann man sich engagieren

Wer sich mit den Stiftungszwecken des Ehepaars Gerhards identifiziert, ist als einmalige oder regelmäßige Spenderin oder Spender herzlich willkommen. Da ihre Stiftung gemeinnützig ist, können sie Spendenquittungen ausstellen. Spenden helfen direkt, denn sie erhöhen den jährlichen Ausschüttungsbetrag der Stiftung. Möglich sind aber auch Zustiftungen, die in den Kapitalstock der Stiftung fließen, diesen erhöhen und somit ebenfalls Wirkung entfalten. Noch eine dritte Art der Unterstützung ist Jutta und Harald Gerhards wichtig: „Wir freuen uns immer über gute Ideen und Anregungen“, betont Harald Gerhards, „Hinweise auf Projekte oder Aktionen, die es verdienen, unterstützt zu werden!“

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