Nachhaltig auf vielen Wegen

Umweltbewusst und kundenorientiert: Die Sparkasse KölnBonn setzt ihren Kurs zu mehr Nachhaltigkeit konsequent fort. meinkoelnbonn.de hat dazu den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse KölnBonn, Ulrich Voigt, befragt.

Oktober 2021

malp/stock.adobe.com

Erst Coronapandemie, dann Flutkata­strophe – viele Herausforderungen für die Region. Die Sparkasse KölnBonn hilft; gleichzeitig setzt sie ihren Nachhal­tigkeitskurs fort.

Herr Voigt, wie handhaben Sie das?
Als Sparkasse helfen wir zunächst einmal, wo wir können. Das ist in der Coronakrise so. Wir haben hier seit dem Frühjahr 2020 über 600 Mil­lionen Euro an Krediten zugesagt mit dem Ziel, die heimische Wirtschaft zu stabilisieren. Außerdem haben wir Ver­eine zusätzlich durch unser Spenden­ausschreiben „Vereint da durch“ mit 405.000 Euro unterstützt. Schnell und unbürokratisch haben wir auch nach der Flutkatastrophe geholfen. Durch eine Spende von 500.000 Euro an die Flutopfer und ein Sofortprogramm mit zinsfreien Krediten für Betroffene, nicht nur Kundinnen und Kunden. Die­ses Engagement ist für uns ebenfalls ein wichtiger Aspekt von Nachhaltig­keit. Das Kernthema Nachhaltigkeit ha­ben wir trotzdem keineswegs aus den Augen verloren, sondern im Gegenteil viel weiterentwickelt.

Wie macht sich dies bemerkbar?
Nun, wir gestalten seit 2020 unseren Geschäftsbetrieb CO2-neutral. Was wir aktuell noch nicht an CO2-Ausstoß vermeiden können, gleichen wir durch Förderung zertifizierter Projekte über einen Kompensationsanbieter aus. Wir beziehen außerdem seit über einem Jahr Ökostrom. Und wir setzen seit Kurzem als erste Sparkasse in Deutschland ei­nen Elektrobus als Mobile Filiale ein. Der wurde eigens für uns gebaut und ist als Prototyp bundesweit gefragt. Daneben haben wir weitere Nachhaltigkeitsricht­linien umgesetzt. Wir gehören zu den Erstunterzeichnern der Selbstverpflich­tung der Sparkassen, nachhaltig zu han­deln, und unterstützen damit die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens.

Ulrich Voigt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse KölnBonn

Was sagen Ihre Kundinnen und Kunden dazu?
Wir erleben, dass immer mehr Kundinnen und Kunden fragen: Was tut ihr denn für mehr Nachhaltigkeit? Das Thema hat stark an Bedeutung gewon­nen. Wir haben dies frühzeitig berück­sichtigt und Nachhaltigkeit in unserer Geschäftsstrategie verankert. Meiner Ansicht nach ist das ein wesentlicher Bestandteil des Bankgeschäfts. Das zeigt sich auch in unseren Angeboten. Wer Geld anlegen will, kann dies bei uns nachhaltig tun. Wir haben beispielswei­se einen hauseigenen Nachhaltigkeits­fonds aufgelegt. Außerdem bieten wir weitere Nachhaltigkeitsprodukte an. Zum Beispiel auch Sparpläne mit nach­haltigen ETF.

Was ist Ihr Ziel beim Thema Nachhaltigkeit?
Ganz klar, wir wollen zu den nachhaltigsten Sparkassen und Regio­nalbanken gehören. Bestärkt werden wir durch Rankings und Bewertungen von unabhängigen, anerkannten Ra­tingagenturen, die uns deutliche Fort­schritte bescheinigen. So gibt uns ISS ESG den Primestatus. Hier gehören wir zu den besten zehn Prozent der 277 be­werteten Banken in unserer Vergleichs­gruppe. Und imug bewertete uns zuletzt mit der Ratingnote B (positiv). Das ist für uns Ansporn, unseren eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.

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