Panama Open Air: eine Liebeserklärung an Bonn 

Gute Musik, eine besonders friedliche Atmosphäre und Urlaubsfeeling – das ist das Panama Open Air Festival. Im Juli feiern Fans elektronischer Musik zum vierten Mal in der Bonner Rheinaue.
 

Juni 2019

Foto: RheinEvents

Wenn es in der Bonner Rheinaue wieder heißt „Oh, wie schön ist Panama“, liegen bereits viele Monate Arbeit hinter Sandro Heinemann. Der 25-jährige Bonner organisiert gemeinsam mit seinem Team von RheinEvents das Cross-over-Festival Panama Open Air in diesem Jahr bereits zum vierten Mal. Die Geschichte des Festivals reicht aber viel weiter zurück – bis in die Schulzeit von Sandro Heinemann und Jan Markus Hoffmann. Die beiden Freunde wollten als Nebenjob etwas anderes tun als Regale im Supermarkt einräumen. Sie organisierten lieber Partys, die im Laufe der Zeit immer größer wurden.

Das Panama Festival veranstalteten sie 2011 erstmalig am Rhein als ein Umsonst-und-Draußen-Event. Ab 2013 etablierten sie das Festival am Vorabend von Rhein in Flammen. Schließlich wurde das Festival so groß und bekannt, dass sie 2015 beschlossen, es auszugliedern. „Das Panama Open Air war keine spontane Idee, sondern ein Prozess. Die Zusammenarbeit im Team klappte gut, unser Auftritt wurde immer professioneller – so konnte das Festival schnell wachsen. In diesem Jahr erwarten wir 25.000 Besucher“, erklärt Sandro Heinemann stolz. 

Foto: RheinEvents 

Das Publikum kann sich auf eine ausgewählte Mischung elektronischer Musik freuen. Bei der Auswahl der Künstler setzen Heinemann und sein Team auf Diversität, um möglichst viele Musikfans anzusprechen. Neben Technokünstlern stand so beispielsweise 2018 die Kölschpopband Querbeat auf der Bühne. „Mit der Auswahl der passenden Künstler steht und fällt ein Festival“, betont Sandro Heinemann. Und die Auswahl kann sich auch in diesem Jahr sehen lassen. Mit dabei sind die DJs Felix Jaehn und Roodevelt, Marsimoto Soundsystem, vielen bekannt als Materia, und noch viele mehr. „Die Künstler schätzen neben der intensiven Betreuung auch die Stimmung beim Panama Open Air. Es ist ein unglaublich friedliches Festival“, sagt Sandro Heinemann. Die Besucher feiern an fünf verschiedenen Bühnen oder nehmen an Workshops teil. „Wir haben festgestellt, dass Festivals heute mehr sind als ein reiner Konzertbesuch. Die Menschen verbringen drei Tage bei uns und sehen das Festival als einen Ort der Entschleunigung, als Kurzurlaub“, weiß Heinemann. Neben der Musik bietet Panama Open Air deshalb eine Vielzahl an Aktivitäten an – von Yoga-Sessions bis zum Schmuckbasteln.

Nicht nur das Programm ist besonders durchdacht. Auch die Dekorationen auf dem Festival sind ausgefallen und kreativ. Jeder Bereich ist in einem besonderen Stil gestaltet. Eine Bühne aus alten Containern oder Palmen und Holzhütten sorgen für Urlaubsfeeling. Das Flaggschiff ist die „Bretterbude presented by Sparkasse KölnBonn“ – eine große Holzhütte mit eigener Bühne und ganz besonderem authentischem Flair. Die Sparkasse KölnBonn unterstützt das Panama Open Air Festival seit seinen Anfängen als Sponsor. „Wir sind unseren Sponsoren besonders für ihr Vertrauen dankbar. Durch ihre vielfältige Unterstützung machen sie das Festival erst möglich“, sagt Sandro Heinemann. Auch die Sparkasse KölnBonn freut sich, das Panama Open Air Festival unterstützen zu können. „Auf dem Panama Festival kümmern wir uns mit ums Bezahlen – das soll so einfach wie möglich gehen, ob mit Coins oder mit dem Smartphone. Damit mehr Zeit für die Party bleibt", sagt Christian Schilling, Leiter Kommunikation bei der Sparkasse KölnBonn.

RheinEvents
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Was das Panama Open Air ebenfalls ausmacht, ist seine Verbundenheit zu Bonn. Schon der Name ist eine Liebeserklärung an die Heimatstadt der beiden Geschäftsführer. Angelehnt ist dieser an die Janosch-Geschichte „Oh, wie schön ist Panama“, in der Tiger und Bär einen schöneren Ort als ihr Zuhause suchen. Schließlich stellen sie fest: Der schönste Ort, den sie finden konnten, ist zu Hause. Und genau das sei es, was das Panama Open Air zum Ausdruck bringen wolle, so Sandro Heinemann. „Hier mitten im Rheinland, mitten in Bonn, ist es am schönsten und ihr müsst nicht weit wegfliegen, sondern könnt bei uns eine wunderschöne Zeit verbringen.“ 

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