Hilfe für Tiere in Not: Kölner Stiftung für Tier- und Artenschutz

Die Kölner Stiftung für Tier- und Artenschutz feierte im Sommer 2020 ihr zehnjähriges Bestehen. Die Stiftung betreibt keine eigenen Projekte, sondern hilft gemeinnützigen Tierschutzvereinen sowie Projekten zur Arterhaltung.

November 2020

Foto: metamorworks

„Alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde“, lautet ein Sprichwort. Ob die Pferde das auch so sehen? Auf die Tiere, die beim Pferdeschutzhof Klepperstall e.V. in Zülpich-Langendorf landen, trifft die zweifelhafte Redensart jedenfalls nicht zu. Sie wurden schlecht gehalten, sind krank oder alt oder wurden abgegeben, weil ihre Besitzer sich die Pferdehaltung nicht mehr leisten können. Der gemeinnützige Verein gibt ihnen ein neues Zuhause, dort können sie artgerecht leben. Für dieses Engagement ist der Verein auf Unterstützung angewiesen. Eine der Unterstützerinnen ist die Kölner Stiftung für Tier- und Artenschutz, Vermächtnis der Eheleute Mackels-Pagni. Getreu ihrem Motto „In der Verantwortung für das Tier steht der Mensch“ fördert sie gemeinnützige Vereine und Initiativen, bei denen Tier- und Artenschutz im Mittelpunkt stehen.

Foto: MeinKoelnBonn
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Aktuelle Förderungen

2020 stehen 15 Empfänger auf der Förderliste der Stiftung, darunter zum wiederholten Mal der Klepperstall e.V. Ein weiteres aktuelles Beispiel für das Stiftungsengagement: Wie in den Vorjahren unterstützt die Stiftung auch 2020 die Kölner Taubenhilfe e.V. Der Verein pflegt verunglückte Tauben und geht das Problem der übermäßigen Stadttaubenpopulation auf eine Weise an, die die Würde der Tiere wahrt und ihnen kein Leid zufügt: Durch die Ansiedlung von Tauben in betreuten Taubenschlägen wird die Taubenpopulation mit Hilfe einer gezielten Geburtenkontrolle reduziert. Beispiel Nummer 3: Auch der Tiernotruf e.V. erhielt 2020 erneut einen Geldbetrag aus dem Stiftungserlös. Seit 2015 kümmert sich der Düsseldorfer Verein um verletzte Tiere und Tiere in akuter Not, seien es Schwäne, Gänse, Hunde oder Füchse.

MeinKölnBonn

Der Vorstand der Kölner Stiftung für Tier- und Artenschutz

Das ist die Kölner Stiftung für Tier- und Artenschutz

„Besonders den Schutz der wehrlosen und gequälten Kreatur“, so heißt es in ihrer Satzung, hat sich die Kölner Stiftung für Tier- und Artenschutz, Vermächtnis der Eheleute Mackels-Pagni vorgenommen. Gegründet wurde sie 2010 von Margot Mackels mit Hilfe des Stiftungsmanagements der Sparkasse KölnBonn. Die 2012 verstorbene Kölnerin hatte sich schon früh, auch gemeinsam mit ihrem Ehemann Tito Pagni, für den Tierschutz eingesetzt. Später war dann der Entschluss herangereift, das Vermögen – das Ehepaar war kinderlos – in eine Stiftung zu diesem Zweck einzubringen. Die Stiftung betreibt keine eigenen Projekte, sondern ist ausschließlich fördernd tätig. Gemeinsam mit Franz Henn als stellvertretendem Vorsitzenden und Rebecca Freund als Vorstandsmitglied kümmert sich die Kölnerin Stephanie Gross als Vorsitzende der Stiftung um die ordnungsgemäße Vergabe der Fördermittel. Sie prüfen und bearbeiten die eingehenden Förderanträge, entscheiden aber auch über etwaige Mittel für Initiativen, Projekte oder Vereine, auf die sie selbst aufmerksam werden. Vier Fünftel der Stiftungserträge fließen in Tierschutzengagement, ein Fünftel geht in Artenschutzprojekte.

So können Sie sich engagieren

Wem der Tier- und Artenschutz am Herzen liegt, kann die Arbeit der Stiftung auf zweierlei Weise unterstützen:

  • Zum einen gibt es die Möglichkeit, der Stiftung einmalig oder wiederholt Geld zur Verfügung zu stellen. Die Höhe bleibt den Spenderinnen und Spendern selbst überlassen. Die Stiftung verpflichtet sich, das Geld binnen zwei Jahren auszugeben, wobei es ausschließlich Vereinen und Projekten zugutekommen darf, deren Engagement dem Stiftungszweck entspricht.
  • Möglichkeit Nummer 2: eine Zustiftung. Dieses Geld wird nicht ausgegeben, sondern bleibt dauerhaft bei der Stiftung. Dadurch erhöht sich der Ertrag, den die Stiftung erzielt und der für die Tiere ausgegeben wird – die Zuwendung ist also dauerhaft wirksam. Es gibt auch hierfür keine Ober- oder Untergrenze; eine Zustiftung eignet sich jedoch eher für größere Beträge. Möchte jemand 50.000 Euro oder mehr geben, kann von dem Geld ein Stiftungsfonds innerhalb der Kölner Stiftung für Tier- und Artenschutz eingerichtet werden, der den Namen des Gebers oder der Geberin trägt. In Absprache mit dem Vorstand kann diese Person auf Wunsch auch bestimmen, welchen Förderschwerpunkt dieser Stiftungsfonds haben soll.

Sowohl eine Spende als auch eine Zustiftung sind auch testamentarisch möglich: Man kann zu Lebzeiten eine bestimmte Summe spenden oder stiften und den Rest im Todesfall.

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