Wasserschule Köln

Im Corona-Jahr 2020 konnten die meisten Vereine und Institutionen ihre Angebote für die Menschen in der Region nicht oder nur teilweise aufrechterhalten. Viele gerieten in finanzielle Not. Mit ihrer Spendenaktion „Vereint da durch“ unterstützte die Sparkasse KölnBonn mehr als 400 von ihnen mit jeweils 1.000 Euro. Unter anderem auch den Verein Wasserforum Köln.

Juni 2021

Wasserschule Köln

Der Verein Wasserforum Köln setzt sich seit fast 30 Jahren für die Erhaltung des natürlichen Wasserkreislaufes ein und möchte vor allem Kinder und Jugendliche für die Bedeutung der lebenswichtigen Ressource Wasser begeistern.

Für die Förderung der Natur

Wasser ist lebenswichtig. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht mehr. Spätestens in den beiden besonders trockenen Sommern 2018 und 2019 wurde auch den Menschen hierzulande bewusst, dass diese Ressource endlich ist und nicht etwa unbegrenzt zur Verfügung steht. Dies möchte der Wasserforum Köln e. V. vermitteln. Bereits 1992 fanden sich auf Anregung des Kölner Amtes für Stadtentwässerung (heute: Stadtentwässerungsbetriebe Köln – StEB Köln) zahlreiche Unternehmen, Verbände und Institutionen zusammen, um sich gemeinsam für die Förderung des Natur-, Umwelt-, Gewässer- und Hochwasserschutzes sowie die Erhaltung des natürlichen Wasserkreislaufes einzusetzen. Dazu riefen sie das Wasserforum ins Leben.

Wasser selbst erleben

Seitdem ist die Aufgabe dringlicher geworden: „Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, die Menschen im Umgang mit Wasser zu sensibilisieren und die Wertschätzung für diese Ressource zu steigern“, erläutert Dr. Elke Schlepütz, die im Auftrag der StEB Köln die Geschäfte des Vereins führt. Um dieses Ziel zu verwirklichen, veranstaltet der Verein in Nicht-Corona-Zeiten regelmäßig fachliche Führungen, etwa an seinem Sitz im Klärwerk Köln-Stammheim, aber auch Kunst- und Kulturereignisse, die mit Wasser zu tun haben. Zudem rief der Verein im Jahr 2011 die Wasserschule Köln ins Leben. Kooperationspartner sind die StEB Köln und die RheinEnergie AG.

Elke Schlepütz führt im Auftrag des Vereins die Geschäfte.

Foto: StEB Köln

Das Engagement

Die Wasserschule Köln bietet Schülerinnen und Schülern aller Altersgruppen und Schulformen verschiedene fächerübergreifende Unterrichtsprogramme rund um den gesamten Wasserkreislauf an. An zwei außerschulischen Lernorten – der „Villa Öki“ in Stammheim und dem Wasserwerk Westhoven – sowie an Bachläufen in der Natur dreht sich für Gruppen aus Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen, aber auch für Lehrerinnen und Lehrer sowie für Referedarinnen und Referendare alles um die Besonderheit des Stoffes, ohne den ein Leben auf der Erde unmöglich wäre. An beiden Standorten gibt es zum Beispiel einen Wasserlehrpfad mit interaktiven Elementen und Modellen, außerdem entwickelte der Verein eine Quiz-App für Android und IOS rund ums Wasser. Wenn nicht gerade Corona die Abläufe stört, besuchen rund 8.000 Schülerinnen und Schüler die Wasserschule Köln und kommen in den Genuss eines auf Altersklassen und Schulformen abgestimmten außerschulischen Unterrichts. Es gibt eine fest angestellte didaktische Leiterin, weitere Lehrerinnen, Lehrer und Lehramtsstudierende engagieren sich auf Minijob-Basis.

Wasserschule Köln

Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Spaß an den Experimenten mit Wasser.

Wasserschule Köln

Das Maskottchen der Wasserschule: mit Mo, der Molch

Wasserschule Köln

Draußen lernen macht Spaß, besonders, wenn die Lehrpfade interaktiv gestaltet sind.

Blick in die Zukunft

Der Verein Wasserforum Köln finanziert sich aus den Beiträgen der rund 60 Mitglieder, Gebühren für die in der Wasserschule ausgegebenen Materialien und Spenden. Zu den regelmäßigen Spenderinnen gehört die Sparkasse KölnBonn. „Für die zusätzliche, einmalige Spende aus der Aktion ‚Vereint da durch‘ waren wir ebenfalls sehr dankbar“, sagt Elke Schlepütz, „die kam genau richtig, weil wir unser Engagement wegen der Coronapandemie leider erheblich einschränken mussten.“ Die Wasserschule musste monatelang geschlossen bleiben, weil keinerlei Schulausflüge erlaubt waren. Zurzeit (Stand: Ende Mai 2021) bereitet sich der Verein auf die Wiedereröffnung der außerschulischen Lernorte nach den Sommerferien vor. „Wir gehen jedoch davon aus, dass wir dann weiterhin besondere Hygienevorschriften erfüllen müssen“, glaubt die Vereinsgeschäftsführerin, „weil dann bedauerlicherweise längst noch nicht alle Kinder geimpft sein werden.“ Deshalb habe man für das Spendengeld zusätzliche Desinfektionsspender angeschafft mit dem Logo der Wasserschule und Mo, dem Molch.

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