5 Tipps gegen den Herbstblues

Der goldene Herbst – leider ist er nicht immer so strahlend und warm, wie wir ihn uns wünschen. Bei vielen Menschen schlägt das graue und kalte Wetter auf die Stimmung – sie leiden unter dem sogenannten Herbstblues. Mit diesen fünf Tipps von meinKölnBonn.de kommen Sie gut gelaunt durch triste Tage.

September 2020

Stocksy/ELDAD CARIN

Der Herbst ist nicht immer so golden, wie ihn viele Kinderlieder beschreiben. Allzu oft ist es regnerisch und kalt. Vielen Menschen schlägt das Grau auf die Stimmung. Sie bekommen schlechte Laune, sind müde und antriebslos. Ärzte nennen das den Herbstblues.

Grund für die Verstimmung im letzten Jahresdrittel ist das Hormon Serotonin im menschlichen Körper. Der zunehmende Lichtmangel im Herbst bewirkt, dass der Körper das Glückshormon in geringeren Mengen ausschüttet. Dafür produziert er vermehrt das Schlafhormon Melatonin. Durch die fehlende Sonne wird außerdem weniger Vitamin D im Körper freigesetzt, wodurch sich viele Menschen müde und antriebslos fühlen. 

Wer die schlechte Stimmung im Herbst vertreiben möchte, muss nicht zwingend zu Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin-D-Tabletten greifen. Mit diesen fünf Tipps gehen Sie gut gerüstet in den Kampf gegen die Herbstmüdigkeit:

1. Nutzen Sie jeden Sonnenstrahl

Glücklicherweise ist der Herbst nicht durchweg grau und regnerisch, sondern überrascht auch durch seine schöne und bunte Seite. Um die Produktion von Vitamin D und Serotonin in Ihrem Körper anzuregen und den Herbstblues zu vermeiden, sollten Sie also die sonnigen Herbsttage an der frischen Luft verbringen. Besonders gut eignen sich die warmen Herbsttage, um den eigenen Garten winterfest zu machen. Worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie hier. Wer keinen Garten besitzt, der sollte einen schönen Spaziergang in der Region durch Parks, Wälder und Felder machen. Auch das Fahrrad muss noch nicht in den Keller gepackt werden, bei gutem Wetter lohnt sich auch eine Fahrradtour, um viele Sonnenstrahlen einzufangen.

2. Bewegen Sie sich

Unabhängig vom Wetter ist es auch im Herbst wichtig, in Bewegung zu bleiben. Sport weckt die müden Geister im Körper durch die Ausschüttung von Hormonen wie Endorphin, Serotonin und Dopamin. War es im Sommer vielleicht noch zu heiß, um durch den Park zu joggen, bietet der Herbst oft ideale Bedingungen für Bewegung an der frischen Luft. Eignet sich das Wetter nicht für eine Sporteinheit im Freien, sind das Fitnessstudio oder Workouts zu Hause eine gute Alternative. Durch die Coronapandemie hat sich die Anzahl der digitalen Bewegungsangebote erhöht. Mehr dazu erfahren Sie hier.

3. Nehmen Sie sich schöne Dinge vor

Ob Grillabend, der Tag am See oder die Verabredung zum Eisessen – im Sommer ist immer viel los und viele Aktivitäten finden vor allem draußen statt. Wenn das Wetter schlechter wird, fallen diese Außer-Haus-Aktivitäten zunehmend aus. Wer viel allein zu Hause ist und nichts vorhat, verfällt schneller dem Herbstblues. Nehmen Sie sich also Dinge vor, um das zu vermeiden. Dies kann ein schönes Bastelprojekt oder auch die Arbeit im Garten zur Vorbereitung des Winters sein. Verabreden Sie sich mit einer guten Freundin zu einem Herbstspaziergang, oder nehmen Sie sich vor, ganz neue Ecken der Region zu entdecken. Besteigen Sie zum Beispiel den Drachenfels in Königswinter oder fahren Sie auf den herbstlichen Gertrudenhof in Köln – so kommt erst gar keine schlechte Stimmung auf.

4. Versuchen Sie, stets das Schöne zu sehen

Bei schlechtem Wetter ist alles doof? Versuchen Sie, mit einer positiveren Einstellung an die Wetterumschwünge heranzugehen. Beispielsweise könnten Sie sich darauf freuen, gemütliche Leseabende mit einem warmen Tee auf der Couch zu genießen. Außerdem sind bei schlechtem Wetter die meisten Familienmitglieder am Abend zu Hause, sodass sich ein lustiger gemeinsamer Spieleabend organisieren lässt (Tipps für einen analogen Abend zu Hause erhalten Sie hier). Sobald Sie die Vorteile des Herbstes erkennen, werden Sie merken, dass er Ihnen schon gar nicht mehr so grau vorkommt.

5. Schlafen Sie ausreichend

Der Herbstblues geht oft mit Müdigkeit einher. Wer zusätzlich zu wenig schläft, verstärkt diesen Effekt und fühlt sich den ganzen Tag abgeschlagen. Erwachsene sollten jede Nacht zwischen sieben und neun Stunden schlafen. Ein weiterer Faktor für die Müdigkeit ist der Mangel an Tageslicht. Wer morgens früh ins Büro fährt, fährt im Zweifel im Dunkeln zur Arbeit und kommt abends im Dunkeln wieder. Versuchen Sie, Ihre Mittagspause für einen kleinen Spaziergang bei Tageslicht an der frischen Luft zu machen, das macht fit und sorgt dafür, dass Sie genug Sonne abbekommen.

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