Lastenrad: Das neue grüne Transportmittel

Lastenräder zur Güter- und Kinderbeförderung werden immer beliebter. meinkoelnbonn.de verrät, welche Unterschiede es gibt und worauf Kaufinteressenten achten sollten.

Februar 2021

Pikselstock/Adobestock.com

Immer häufiger sind sie im Stadtverkehr zu entdecken. Manchmal zweirädrig mit schmaler Kunststoffwanne, manchmal dreirädrig mit breiterer Holzbox. Lastenräder, insbesondere in der E-Variante, werden in Köln und Bonn beliebter.

Schnell durch den Stadtverkehr

Handwerkerinnen und Handwerker, Lieferantinnen und Lieferanten sowie Selbstständige schwören auf die Transporträder, um schneller durch den dichten Stadtverkehr zu kommen. Außerdem sparen sie mit dem Autoersatz laufende Kosten, Fahrspaß inklusive. Wer Rad fährt, schont zudem die Umwelt. Auch Familien nutzen die grünen Transportmittel immer öfter, um ihre Kinder von A nach B zu bringen oder Einkäufe zu erledigen.

Nutzung entscheidet über Modell und Zubehör

Die Auswahl an Lastenrädern ist groß. Zahlreiche Fahrradläden haben inzwischen vielfältige Modelle aus verschiedenen, meist europäischen Ländern im Angebot. Auch einige Cargo-Händler haben sich in ihren Werkstätten auf Lastenräder spezialisiert. Bei dieser Angebotsvielfalt sollte man sich vor der Anschaffung unbedingt darüber im Klaren sein, wofür das Rad am Ende genutzt wird. Denn nur so kann über die Größe der Ladefläche oder den Einsatz einer Sitzbank mit Gurtvorrichtung entschieden werden. Tipp von meinkoelnbonn.de: Unbedingt eine Testfahrt machen! Dazu sollten sowohl die Kinder als auch die etwaige Ladung mitgenommen werden. Nur so kann man sicher sein, dass das gewählte Modell am Ende auch den gewünschten Stauraum bietet. Ebenso kann direkt Zubehör wie ein Regenverdeck oder Transportgurte ausprobiert und erworben werden.

Mit oder ohne E-Antrieb

Da jede Person ein anderes Fahrgefühl hat, ist darüber hinaus entscheidend, womit man am besten radeln kann. Manche mögen es eher gemütlicher, andere legen mehr Wert auf Wendigkeit. Cargobikes mit drei Rädern bieten mit ihren großen Boxen viel Fläche und stehen sehr stabil, sind aber wenig wendig, insbesondere in Kurven. Modelle mit zwei Reifen wiederum fahren sich ähnlich wie herkömmliche Fahrräder, sind schmaler und wendiger, dafür im Stand nicht so stabil und bieten meist weniger Ladefläche. Vielleicht möchte man sich auch etwas Unterstützung gönnen? Lastenbikes gibt es grundsätzlich mit und ohne elektrischen Antrieb. Da die Räder schon aufgrund der Ladung, die transportiert wird, recht schwer sind, ergibt die Unterstützung gerade bei längeren Fahrten oder hügligem Gelände Sinn.

Das Lastenrad als Autoersatz

Vielfahrerinnen und Vielfahrer können mit dem E-Lastenbike tatsächlich einen Pkw ersetzen. Einkäufe oder auch der Besuch bei Freundinnen oder Freunden ohne das zeitfressende Runden-drehen zur Parkplatzsuche sind damit einfach unaufwendig möglich. Einige nehmen das Bike jedoch lieber als Ergänzung für kürzere oder innerstädtische Strecken. Allerdings liegen die Kosten für die Anschaffung eines E-Lastenrades meist im vierstelligen Bereich. Für bestimmte Personengruppen oder bei erfüllten Kriterien bieten Bund, Länder und Kommunen jedoch diverse Fördermöglichkeiten.

Mieten zum Ausprobieren

Wer sich noch nicht ganz sicher ist und ein Lastenbike erst einmal ausprobieren möchte, kann es sich auch leihen oder mieten. Angebote dazu gibt es viele. So verleihen beispielsweise in Köln zahlreiche Bürgerzentren in den Stadtteilen kostenlos Cargobikes. Darüber hinaus gibt es kommerzielle Anbieter wie ChorRider, Donk-EE, KASIMIR oder ROTHEHAUSRAD. In Bonn ermöglicht das Projekt Bolle Bonn eine kostenlose Ausleihe. Ebenso setzt der Verein Bonn im Wandel e.V. im Projekt Velowerft auf selbst gebaute, nachbarschaftlich genutzte Lastenräder. Probefahrten sind natürlich auch bei Händlerinnen und Händlern möglich.

Fördermöglichkeiten

Die Förderungen für E-Lastenbikes sind vielfältig. Einige gelten aber lediglich für Selbstständige, Verbände oder Vereine, nur wenige für Privatpersonen oder Haushaltsgemeinschaften. Interessierte sollten deshalb immer genau schauen, wer wie antragsberechtigt ist. Auch eventuelle Fristen müssen unbedingt beachtet werden.

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