Studieren in Köln: Tipps zur Wohnungssuche

Knapper Wohnraum, hohe Mieten: Wer in Köln und Umgebung die erste Wohnung oder Wohngemeinschaft sucht, hat es oft nicht leicht. Hier gibt es Tipps und Tricks, die bei der Suche helfen.

Foto: Stocksy/Lyuba Burakova

Mit dem Studium beginnt für junge Menschen ein spannender neuer Lebensabschnitt. Viele der Erstsemesterstudenten freuen sich gleichzeitig auf die ersten eigenen vier Wände. Doch ein Problem trübt die Vorfreude: Köln ist eine der teuersten Studentenstädte Deutschlands. Angehende Akademiker zahlen hier im Durchschnitt 400 Euro für ein WG-Zimmer. Eine günstigere Option sind Studentenwohnheime. Allerdings ist dort Glück und Schnelligkeit gefragt: Rund 10.000 Studenten bewerben sich auf 4.900 Plätze. Wer bei der Suche Erfolg haben will, sollte die unterschiedlichen Möglichkeiten der Wohnungssuche ausschöpfen.

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Wohnportale im Internet sind für viele die erste Anlaufstelle. Websites wie WG-gesucht, ImmobilienScout 24, Studenten-WG, Immonet, Salz & Brot, Vonovia sowie Facebook-Gruppen wie Nett-Werk Köln erfreuen sich großer Beliebtheit. Dies führt allerdings dazu, dass die Vermieter Anfragen im dreistelligen Bereich bekommen und die Chancen auf Erfolg vergleichsweise gering sind.

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Zeitungsannoncen sind zwar ein nicht ganz so moderner, aber durchaus effektiver Weg. Tageszeitungen wie der Kölner Stadt-Anzeiger, der General-Anzeiger Bonn und die Kölnische Rundschau bieten sich an, um entweder selbst zu inserieren oder nach Inseraten zu suchen.

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Hilfe statt Miete: Das Projekt bringt junge und ältere Menschen zusammen und bietet Auszubildenden und Studenten Wohnraum gegen Hilfe an. Pro Quadratmeter leistet der Mieter im Gegenzug eine Stunde Hilfe im Monat. Dies kann der Gang zum Arzt, ein Einkauf oder ein gemeinsames Gesellschaftsspiel sein. Die einzigen Kosten für den Studenten: Gas, Wasser und Strom.

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Das Evangelische Studierendenwohnheim ESG bietet 75 Studierenden Platz und befindet sich in der Nähe des Aachener Weihers.

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Die schwarzen Bretter nicht vergessen. Oft hängen Studenten aus Wohngemeinschaften Zettel und Flugblätter in ihrer Uni auf. Ein täglicher Blick lohnt sich.

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Übergangslösungen suchen. Manchmal helfen Zwischenmieten für drei Monate schon weiter, um Fuß zu fassen. So ist nach Semesterstart die Flut an Wohnungssuchenden vorbei und einige sind eventuell schon wieder aus ihrer Wohnung ausgezogen. Der AStA Köln bietet zudem zu Semesterbeginn Notfallschlafstätten an.

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