Corona – Diese zehn Fakten über den neuen Lockdown müssen Sie wissen

Der Lockdown als Wellenbrecher: Bund und Länder ergreifen weitreichende Maßnahmen, um die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen. Die Einschränkungen sind groß, aber zeitlich begrenzt. Folgendes gilt ab dem 2. November in Deutschland.

November 2020

Jairo Díaz/stock.adobe.com

Angesichts der drastisch steigenden Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Bundesländern erneut Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie beschlossen. Diese gelten ab Montag, 2. November. Ein wichtiges Ziel der Bundesregierung ist es, dass die Bevölkerung in der Weihnachtszeit keine weitreichenden Einschränkungen erleben muss. Die Maßnahmen sind deshalb zeitlich begrenzt. Was muss geschlossen werden, was kann offen bleiben und wen darf ich noch treffen? Hier ein Überblick über die neuen Regelungen:

1. Restaurants, Bars und Hotels

Gastronomiebetriebe wie Bars, Clubs, Kneipen und ähnliche Einrichtungen bleiben ganz geschlossen. In Restaurants essen soll ebenfalls nicht mehr möglich sein. Ausgenommen sind lediglich die Lieferung und die Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Kantinen bleiben geöffnet. Hotels sollen nicht grundsätzlich geschlossen werden. Erlaubt sind dort aber nur notwendige, nicht touristische Übernachtungen.

2. Arbeitsplatz

Die Menschen können weiter zur Arbeit gehen. Allerdings sollen die Arbeitgeber Homeoffice möglich machen, wo immer es geht. 

3. Schulen und Kitas

Schulen, Kindergärten und Kitas bleiben unter Auflagen geöffnet

4. Treffen in der Öffentlichkeit

Größere Ansammlungen von Menschen soll es im November nicht geben. Stattdessen dürfen sich nur maximal zehn Personen mit Angehörigen des eigenen und höchstens eines weiteren Hausstandes in der Öffentlichkeit aufhalten. Außerdem fordern die Regierenden dazu auf, unnötige private Reisen zu unterlassen. Das gilt auch für Besuche von Verwandten.

5. Besuche in Pflegeheimen, Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen

Senioren, Kranke, Menschen mit Behinderungen und Pflegebedürftige sind Risikogruppen und sollen verstärkt geschützt werden. Für diese Einrichtungen werden besonders viele Corona-Schnelltests zur Verfügung gestellt. So sollen Besuche weiterhin möglich gemacht werden, um zu vermeiden, dass diese Menschen in die soziale Isolation geraten. 

6. Einzelhandel

Anders als beim ersten Lockdown werden die Geschäfte offen bleiben. Allerdings gibt es Beschränkungen bei der zulässigen Personenzahl in den Geschäftsräumen: Es darf sich nur noch eine Kundin oder ein Kunde pro zehn Quadratmeter im Laden aufhalten.

Hilfen für Wirtschaft und Vereine

 

Kleinere Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern erhalten bis zu 75 Prozent des Vorjahres-Umsatzes (also vom November 2019).

Größere Betriebe sollen bis zu 70 Prozent bekommen.

Auch Vereine sollen entsprechende Unterstützung erhalten

7. Sport

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb wird eingestellt. Sportvereine dürfen nicht mehr trainieren. Geschlossen bleiben Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder sowie alle öffentlichen und privaten Sportanlagen. Profisport findet nur noch ohne Zuschauer statt. 

8. Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen

Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser bleiben geschlossen. Gliches gilt außerdem für andere Freizeiteinrichtungen wie zum Beispiel Spielhallen.

9. Massage, Tattoo und Co.

Betriebe, die der Körperpflege dienen wie Kosmetikstudios, Massagepraxen oder Tattoostudios, bleiben geschlossen.

10. Friseursalon und Physiotherapie

Friseursalons bleiben geöffnet, allerdings unter den bestehenden Hygienevorgaben. Medizinische Behandlungen wie Physiotherapien sind weiter möglich.

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