Kaleidoskop

Regionale Produkte jenseits des Supermarkts kaufen

Früchte und Gemüse umsonst oder für kleines Geld selbst ernten – und das ohne eigenen Balkon, Garten oder Schrebergarten? Das geht. meinkoelnbonn.de hat für Sie recherchiert, wo Obst und Gemüse gepflückt werden können. Dazu stellen wir weitere Möglichkeiten vor, wie sie an faires und nachhaltiges Obst und Gemüse kommen.

Die Internet-Plattform Mundraub lebt durch seine Nutzerinnen und Nutzer. Auf ihrer Homepage markieren sie auf einer Karte Standorte, an denen sich etwa wilde Streuobstwiesen befinden. Vermerkt wird auch, wo Kräuter und Nüsse zu entdecken sind. So  wissen auch die nächsten Sammlerinnen und Sammler, wo sie natürlich gewachsene Leckereien finden können. Zudem bietet die Plattform Rezepte und Tipps, wie man das hiesige Obst und Gemüse weiterverarbeiten und verwenden kann. Und: Die Karte reicht weit über Deutschland hinaus. Auch aus anderen europäischen Ländern sind zahlreiche Büsche, Sträucher und Bäume eingetragen und auf mundraub.org festgehalten. Einziges Manko: Manche Einträge sind schon einige Jahre alt. Es gibt daher keine Garantie auf Richtigkeit und der sicheren Erlaubnis.

Selbst pflücken

Viele Biohöfe in der Region bieten Interessierten die Möglichkeit, auf ihren Feldern zu ernten. Der Vorteil: Alle können so viel und genau das mitnehmen, was sie möchten und benötigen. Oft steht eine Vertrauenskasse bereit. Mit einer Spende dankt man den Landwirtinnen und Landwirten, dass man im wahrsten Sinne des Worts nur noch die Früchte ihrer Arbeit einsammeln muss. Der Grund: Die Kosten für Erntehelfer sowie für Lieferwege können reduziert werden. So profitiert jede Seite. Die Hofbesitzerinnen und -besitzer haben mehr Zeit für andere Arbeiten, während die Besucher Gemüse und Obst nach selbst ausgewählter Qualität und Reife günstiger abnehmen können.

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Als Single eine Immobilie kaufen: Darauf kommt’s an

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Regionale Höfe, die dieses Konzept anbieten:

Apfelbacher BioHof Bornheim:

Was zu ernten ist, samt der aktuellen Tagespreise finden Besucherinnen und Besucher auf der Tafel vor dem Hofladen des Apfelbacher BioHofs in Bornheim. Je nach Besucherandrang und Jahreszeit kann das vorhandene Angebot variieren. So funktioniert es: Im Hofladen liegen Erntekörbe mit Messern und Schälchen für die fleißigen Sammlerinnen und Sammler bereit. Für die Obsternte (Erdbeeren, Sauerkirschen, Johannisbeeren) ist es sinnvoll, eigene Gefäße mitzubringen. Diese einfach vor der Ernte im Hofladen abwiegen lassen. Nach der Ernte wird dann alles samt Inhalt erneut abgewogen und bezahlt.

Erntetipps und Tricks von den Experten

Sieht lecker aus, aber was mache ich damit? Und wie ernte ich eigentlich eine Sellerie? Auch hier haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Apfelbacher BioHofs auf die (unerfahrenen) Sammlerinnen und Sammler eingestellt. Sie finden auf den Feldern Erntehinweise und Rezeptideen. Mit roten und grünen Fähnchen wird markiert, was aktuell geerntet werden darf.

Wo: Tombergstraße 1
53332 Bornheim

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Mönchshof Burscheid

Sie heißen Duke, Darrow oder Bluecrop: Auf dem Mönchshof in Burscheid warten Heidelbeeren auf ihre Ernte. Je nach Witterung ist hier normalerweise bis Ende September Selbstpflück-Saison. Zwetschgen und Äpfel – und bald auch Hascap, sie wird als neues Superfrüchtchen gehandelt – gibt es auf dem Hof. Hascap heißt übersetzt Blaue Heckenkirsche und hat längliche, teilweise sogar eckige Früchte.

Wo: Großhamberg 13 b
51399 Burscheid

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Finkensgarten

Eine Einrichtung, die sich an die Kinder richtet. Hier lernen sie schon im Vorschulalter die Natur und ihre kleinen Wunder kennen. Bienenhotels, Teichbewohner und auch etwas zum riechen, ein Nasengarten. laden zum Entdecken ein. Auf der Streuobstwiese im Finkensgarten gibt es verschiedene alte Apfelsorten. Sobald sie reif sind, sind alle Kinder zur Kostprobe eingeladen: Von jedem Baum dürfen sie einen Apfel probieren. Zudem können sie sich (und die Erwachsenen auch) am Fallobst bedienen.

Wo: Friedrich-Ebert-Straße 49
50996 Köln

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Beim Nachbarn fragen

Ein Obstbaum im Garten kann etwas Tolles sein. Doch ist er einmal ein paar Jahre alt, werden viele Obstbaumbesitzer der Masse nicht mehr Herr. So sind einige froh, wenn ihre Bäume abgeerntet werden. Das oftmals sogar kostenlos oder gegen eine kleine Spende. Das kann besonders bei Äpfeln oder Nüssen gut funktionieren. Über die Tausch- und Verkaufsplattform Ebay Kleinanzeigen und Kalaydo lassen sich so mache Obstbaumbesitzer finden.

Wandern und Obst pflücken im Bergischen Land

Da sich viele der Hofläden und Erntemöglichkeiten im Umkreis von Köln und Bonn befinden, lassen sie sich auch wunderbar mit einem Ausflug verbinden. So zum Beispiel in Leichlingen, circa 30 Kilometer von Köln entfernt. Dort kann man auf dem Leichlinger Obstweg eine Wanderung von neun Kilometern mit dem Ernten von Obst (hauptsächlich Äpfel) kombinieren.

Der Weg führt vorbei an etlichen Obstwiesen. Das Besondere: Die Besucher treffen dabei auf alte Sorten, die lange in Vergessenheit geraten sind und erst in den vergangenen Jahren wieder neuentdeckt wurden. Ein Genuss für Auge und Geschmack. Und dabei können Wanderer auch noch etwas über Obstwiesen lernen – die Routen sind mit Wegweisern sowie Informationstafeln gespickt.

Wo: Rundweg in Leichlingen, möglicher Start: Imkerei Metz, Hülstrung 19
42799 Leichlingen

Regionale Lebensmittel zum Abholen

Bei Marktschwärmer werden die regionalen Höfe unterstützt. Denn dort legt ein Produkt durchschnittlich nur 40 Kilometer bis zu seinem Bestimmungsort zurück. Marktschwärmer schafft regionale Netzwerke aus Erzeugern und Verbrauchern. An Sammelstellen können die Marktschwärmertüten abgeholt werden oder man macht selbst mit und wird zur Schwärmerei. Marktschwärmer ist zusammen mit 17 weiteren Unternehmen für den siebten „Zu gut für die Tonne!“- Bundespreis nominiert.

Wo: In Nippes und auf der Schäl Sick gibt es beispielsweise Schwärmereien. Dort können Kundinnen und Kunden ihre vorbestellte Kiste abholen. Auch in Riehl wird gerade eine Schwärmerei aufgebaut. Ehrenfeld, Sülz, Südstadt und Poll bieten ebenso Stationen.

Wenn die Ernte schon vorbei ist

Ebenso gibt es manchmal das Angebot der Nachernte. Wenn Bauern ihre Ernte eingefahren haben und noch Gemüse übrig ist, was sie nicht verkaufen können, bieten sie Freiwilligen die Möglichkeit, dieses Obst oder Gemüse selbst zu ernten. Gegen eine kleine Spende oder gar kostenlos kann es mitgenommen werden. Hierfür am besten direkt an den Höfen nachfragen.

Im Hofladen einkaufen

Wer nicht selbst pflücken möchte, der kann in den Hofläden in der Umgebung einkaufen. Dort gibt es neben Gemüse und Obst, Wurst, Fleisch, Käse und weitere Delikatessen wie Säfte oder Aufstriche. Der Poller Hofladen hat den Vorteil, dass er recht zentral im Stadtteil Poll liegt und mit Bahn und Bus gut zu erreichen ist. Bei einem Besuch darauf achten: Er hat freitags und samstags geöffnet. Auf dem Hof des Kölner BioBauern können Sie zusätzlich Hühnerpate werden und Hofführungen mitmachen. BioBauer Palm in Bornheim überzeugt mit einem sehr breiten Produktsortiment ausgewählter Bio- und Regionalware. Der Bellerhof ist vor allem für seinen leckeren Spargel und die zuckersüßen Erdbeeren bekannt, ein Besuch lohnt sich mindestens genauso für Prosecco und Marmeladen.

Frisch gebracht

Noch einfacher ist es, sich die leckeren Produkte, die die Region zu bieten hat, schicken zu lassen. Stichwort: Lieferkisten. Die Ida-Kiste beispielsweise, wird mit den Produkten von drei Bauern der Region befüllt, ein weiterer Vorteil, dass das Liefergebiet dennoch sehr groß ist. Es reicht von Bergisch Gladbach bis nach Königdorf und von  Monheim bis Brühl. Bei der Querfeldtüte, gibt es Gemüse, welches Ecken und Kanten hat. Die Produkte sind dadurch nicht weniger lecker, entsprechen nur nicht der im Supermarkt verkäuflichen Norm. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin. In Köln, Hamburg und München haben sie aber ebenso Standorte etabliert, wo sie das  krumme Gemüse der dort ansässigen Bauern retten. Oder das junge Unternehmen Himmel und Ääd. Hierzu können Sie auch das Gründerportrait lesen. Die Ökokiste sorgt bei ihrem Lebensmitteln für höchste biologische Standards, alle Waren sind aus einem konsequent ökologischen Landbau. Die Ökokiste gibt es deutschlandweit.

The Good Food

Bei der Nachernte oder beim aussortieren von krummen Gemüse sind auch oft die Helferinnen und Helfer von „The Good Food“ dabei. Sie sammeln bei Bauern oder Erzeugern Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, krumm und schief sind. Diese Lebensmittel bieten sie dann nach der „zahl was es dir wert ist“-Methode in ihren drei Läden in Köln an.

Wo: Venloer Str. 414
50825 Köln

Im Büdchen Casablanca in Köln-Sülz
Sülzburgstr. 164
50937 Köln

Retter-Regal im IGLU bei kiss the inuit
Sudermanplatz 1
50670 Köln

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