Gescribbelte Rakete mit Mond und Sternen

Wie Sie Ihr Zahlungsmanagement digitalisieren und langfristig profitieren

Nicht nur für große Unternehmen lohnt sich digitales Zahlungsmanagement. Auch mittelständische Betriebe profitieren von automatisierten Abläufen und einem digitalen Zahlungsverkehr. Wie Sie am besten vorgehen und warum es sich lohnt, direkt loszulegen.

Gescribbelte Rakete mit Mond und Sternen
Business-Frau arbeitet am Laptop

Das Wichtigste in Kürze

  • Mithilfe von digitalem Zahlungsmanagement können Unternehmen ihre Zahlungsprozesse effizienter, transparenter und sicherer gestalten.

  • Sie können Rechnungen automatisieren, Zahlungen digital freigeben und dank digitalem Reporting einfach den Überblick behalten.

  • Das reduziert den manuellen Aufwand, steigert die Effizienz, sorgt für mehr Sicherheit – und lohnt sich auch für kleine und mittelständische Unternehmen.

  • Für eine erfolgreiche Umstellung ist es sinnvoll, zunächst die Zahlungsprozesse zu analysieren und im Anschluss eine passende Lösung zu suchen. Unternehmen sollten zudem dafür sorgen, dass die Datenqualität stimmt, Berechtigungskonzepte von Anfang an definieren und das Change Management aktiv begleiten.

Welche Möglichkeiten gibt es, den Zahlungsverkehr zu digitalisieren?

1. Zahlungsprozesse automatisieren

Mithilfe von digitalen Lösungen können Unternehmen Ein- und Ausgangsrechnungen elektronisch erfassen, prüfen und weiterverarbeiten. Dazu werden die Rechnungsdaten automatisch ausgelesen, verbucht und für die Zahlung vorbereitet. Auch Zahlungen können so digital freigegeben und angestoßen werden. Für Unternehmen bedeutet das: weniger manueller Aufwand, weniger Fehler und mehr Transparenz. Sämtliche Prozesse laufen außerdem schneller ab, weil sie direkt abgewickelt werden können.

Der zentrale Dreh- und Angelpunkt ist dabei das Firmenkonto. Unternehmen sollten zudem darauf achten, dass gängige Steuer- und Buchhaltungssoftware (zum Beispiel Lexware, SevDesk oder DATEV) problemlos angebunden werden können. Denn nur mit einer sauberen Datenschnittstelle ist eine automatisierte Buchhaltung und ein schneller Datenaustausch mit dem Steuerberatenden möglich. Genauso wichtig sind klar definierte Prozesse, eindeutige Verantwortlichkeiten und einer sauberen Systemintegration.

Wer persönlich mit Kundinnen und Kunden abrechnet, kann auch am Point of Sale auf digitale Zahlungssysteme setzen und damit bargeld- und kontaktloses Bezahlen ermöglichen.

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2. Zahlungsströme in Echtzeit überwachen

Digitale Dashboards und Reporting-Tools geben Echtzeit-Einblick in die finanzielle Situation eines Unternehmens. Dank ihnen lassen sich offene Posten, Kontostände, Zahlungsfristen und Cashflows sofort einsehen und auswerten.

So gewinnen Unternehmen die volle Kontrolle über ihre Liquidität. Sie können fundierte und schnellere Entscheidungen treffen und Liquiditätsengpässe frühzeitig erkennen. Und genau das ist für ein effizientes Working Capital Management wichtig – also für die Verwaltung der finanziellen Mittel (des Betriebskapitals), die dem Unternehmen kurzfristig für den laufenden Geschäftsbetrieb zur Verfügung stehen.

Welche Vorteile bietet digitales Zahlungsmanagement?

Mehr Effizienz

Durch die Automatisierung von Rechnungs- und Zahlungsprozessen entfallen nicht nur manuelle Aufwände. Auch die Durchlaufzeiten verkürzen sich, weil weniger Abstimmungen nötig sind und Medienbrüche vermieden werden.

Weniger Kosten

Digitale Prozesse senken den administrativen Aufwand. Sie reduzieren Fehler, die zu Rückfragen oder (manuellen) Korrekturen führen. All das spart langfristig Kosten.

Erhöhte Transparenz

Der Echtzeit-Einblick verschafft Unternehmen eine klare Übersicht über ihre Liquidität, den Status offener Rechnungen und laufende Zahlungsströme. Diese Transparenz verbessert die Planung und Steuerung des gesamten Unternehmens. Denn zeichnen sich Engpässe ab, können Unternehmen frühzeitig reagieren.

Verbesserte Sicherheit

Digitales Zahlungsmanagement bedeutet auch eine lückenlose Protokollierung aller Zahlungsvorgänge und automatische Kontrolle der Prozesse. So lassen sich Betrugsrisiken minimieren.

Bessere Compliance

Unternehmen, die ihre Prozesse dokumentieren, können interne Richtlinien und gesetzliche Vorgaben leichter einhalten.

Bessere strategische Steuerung

Aktuelle Daten sind verlässlicher. Sie erlauben eine fundiertere Planung und verbessern so die Entscheidungsfindung.

Für wen lohnt es sich?

Kurz gesagt: Für alle Unternehmen, die effizienter arbeiten möchten. Denn digitales Zahlungsmanagement ist nicht ausschließlich für große Firmen mit hohem Transaktionsvolumen relevant. Jedes Unternehmen, das regelmäßig Rechnungen stellen, Zahlungen freigeben und die Liquidität planen muss, profitiert.

Besonders für den Mittelstand können sich digitale Lösungen lohnen. Denn mit ihnen können Unternehmen Zeit sparen, Fehler minimieren und insgesamt für mehr Transparenz sorgen.

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Wie kann ich loslegen und meinen Zahlungsverkehr digitalisieren?

Um Ihr Zahlungsmanagement zu digitalisieren, brauchen Sie vor allem eines: eine geeignete Lösung, die Ihren Zahlungsverkehr steuert und Ihre Zahlungsströme übersichtlich aufzeigt. Bevor Sie sich allerdings auf die Suche machen, ist es ratsam, die Umstellung zu planen. Und das geht am besten Schritt für Schritt:

1

Schritt 1: Prozessanalyse und -standardisierung

Bevor Sie eine geeignete Lösung einführen, analysieren Sie idealerweise Ihre bestehenden Zahlungsprozesse: Welche Prozesse gibt es? Und welche davon können standardisiert werden?

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Schritt 2: Systemauswahl und IT-Architektur

Weiter geht es mit der Auswahl einer geeigneten Lösung. Die Herausforderung dabei: Am Markt existieren zahlreiche Anbieter für digitales Zahlungs- und Rechnungsmanagement. Und sie alle haben ihre Vorteile.

Orientieren Sie sich deshalb bei der Suche vor allem an den konkreten Anforderungen Ihres Unternehmens. Berücksichtigen Sie unter anderem die Skalierbarkeit, Integrationsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Stellen Sie sicher, dass sich verschiedene Systeme sinnvoll miteinander verknüpfen lassen oder entscheiden Sie sich direkt für eine zentrale Lösung.

Mittelständische Unternehmen setzen am besten auf etablierte Lösungen wie Lexware Office, DATEV, sevdesk oder WISO MeinBüro. Ergänzend dazu gibt es passende Banking- und Schnittstellenlösungen der Sparkasse KölnBonn, die sich einfach in bestehende Systeme integrieren lassen.

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Schritt 3: Datenqualität und Stammdatenmanagement

Digitale Prozesse funktionieren nur mit sauberen und einheitlichen Daten. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Stammdaten gepflegt sind.

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Schritt 4: Sicherheits- und Berechtigungskonzepte

Mithilfe von rollenbasierten Berechtigungen trennen Sie die Erfassung, Freigabe und Ausführung von Zahlungen und stellen Sie sicher, dass Mitarbeitende nur auf die Funktionen und Konten zugreifen können, die sie für ihre Aufgaben benötigen. Das schützt vor Missbrauch und Fehlern, erhöht die Sicherheit und optimiert die internen Abläufe.

Lösungen wie „Online-Banking Business“ unterstützen Sie dabei, die Sicherheits- und Berechtigungskonzepte zu steuern.

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Schritt 5: Change Management und Schulung

Veränderungsprozesse sollten von Anfang an gut begleitet werden. Kommunizieren Sie den Umstieg daher transparent und schulen Sie Ihre Mitarbeitenden im Umgang mit Ihren digitalen Lösungen.

Fazit: Digitales Zahlungsmanagement für mehr Effizienz, Sicherheit und eine bessere Planung

Gerade für mittelständische Unternehmen bietet die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs eine große Chance. Denn automatisierte Prozesse reduzieren den manuellen Aufwand. Sie erhöhen die Effizienz und Transparenz, verbessern die Sicherheit und ermöglichen eine bessere Planung und Steuerung. Das Gute: Der Umstieg erfordert einen überschaubaren Aufwand.

Fangen Sie am besten jetzt an, Ihr Zahlungsmanagement Schritt für Schritt zu digitalisieren. Für nachhaltiges Wachstum, bessere Planbarkeit und langfristige Wettbewerbsfähigkeit.

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