WM 2026: Public-Viewing-Regelungen in Köln und Bonn
Viele denken sicher gerne an die EM 2024 in Deutschland zurück. Egal ob die Fan Zone am Heumarkt, Rudelgucken am Rheinauhafen oder Titelträume am Tanzbrunnen: Draußen gemeinsam Fußball auf Leinwänden gucken, war damals Programm. Genauso wird das diesmal allerdings nicht. Denn die Städte Köln und Bonn bieten zur WM 2026 kein offizielles Public Viewing an.
Aber hey, kein Grund zur Schnappatmung. Denn in Biergärten, Kneipen und Sportsbars könnt ihr die Spiele trotzdem mit anderen Fans schauen – und das teils auch draußen. Dazu haben die Städte Köln und Bonn allerdings ein paar Hinweise und Regelungen veröffentlicht.
Regeln für Gastro-Betriebe zu WM-Übertragungen 2026
Stadt Köln:
Drinnen dürfen alle Spiele übertragen werden, egal um wieviel Uhr sie stattfinden. Natürlich unter Einhaltung der üblichen Lautstärkeregelungen, sodass niemand gestört wird. Für TV-Übertragungen in der Außengastronomie gibt es einige Sonderregelungen:
- Auf Außengastronomieflächen dürfen WM-Partien mit Anstoß zwischen 6:00 Uhr und 22:00 Uhr gezeigt werden. Dabei dürfen Spiele mit Anpfiff um 22:00 Uhr auch bis zum Schluss übertragen werden, falls es Verlängerung oder 11-Meter-Schießen geben sollte. Aber: Nach dem Spiel muss die Draußen-Übertragung dann direkt beendet werden. Eine Ausnahme gilt hier für Locations mit gesonderten Sperrzeiten (z. B. am Brüsseler Platz): Hier gelten trotz WM gerichtlichen Regelungen und Sperrzeiten für die Außenbereiche ab 22:00 Uhr.
- Die Spiel-Übertagungen sind nur für Gäste der Außengastronomie Wenn sich vor der Location Leute zum Rudelgucken versammeln, muss die Fußball-Übertragung unterbrochen werden.
- Im Außenbereich sind keine lauten Musikinstrumente wie Vuvuzelas, Trommeln, Tröten oder Pfeifen erlaubt. Hier gilt‘s Rücksicht auf die Nachbarschaft und die Leute zu nehmen, die in der Nähe der Kneipen und Bars wohnen.
Eine Übersicht zu allen Regelungen findet ihr auf der Webseite der Stadt Köln.
Wichtiger Nachtrag:
Public‑Viewing in Köln geht jetzt ohne Zeitbegrenzung. Köln hebt das generelle Verbot für offizielles Public Viewing auf. Das bedeutet, Kneipen, Bars und Biergärten dürfen die WM‑Spiele künftig auch nach 22 Uhr in ihrer Außengastronomie zeigen. Unabhängig davon, ob der Anpfiff nach 22 Uhr ist, kannst du so mehr Spiele in deiner Lieblingskneipe live mitverfolgen.
Stadt Bonn:
Wollen Gastronomiebetriebe WM-Spiele draußen mit Ton zeigen, müssen sie sich eine Ausnahmegenehmigung vom Ordnungsamt besorgen (gilt ausnahmslos für alle Partien, egal zu welcher Zeit sie stattfinden).
Weitere Infos und den Antrag für die Ausnahmegenehmigung findet ihr online.