Gescribbelte Rakete mit Mond und Sternen

Mehr Grün fürs Klima: Wie Sie ein Gründach dank Förderung einfach realisieren

Gründächer haben viele Vorteile – für das Klima, für Ihr Unternehmen und auch für das Gebäude. Und genau deshalb werden sie in Köln und Bonn umfassend gefördert.

Gescribbelte Rakete mit Mond und Sternen
Frau prüft Pflanzen auf Gründach

Das Wichtigste in Kürze

  • Dachbegrünungen haben viele Vorteile: Sie schützen die Gebäudesubstanz dauerhaft vor extremen Witterungseinflüssen, senken durch ihre natürliche Isolierwirkung die Energiekosten für die Klimatisierung, haben eine doppelt so lange Lebensdauer wie konventionelle Dächer und sorgen gerade in Städten wie Köln und Bonn für ein besseres Klima.

  • Auch in Sachen Mitarbeiterbindung kann ein Gründach Gutes tun: Denn wenn die Begrünung als Dachgarten nutzbar ist, kann der zusätzliche Raum zur Entspannung dienen.

  • Trotz höherer Anschaffungskosten ist ein Gründach langfristig gesehen die günstigere Lösung, weil teure Dachsanierungen entfallen, die Abwassergebühren massiv reduziert werden und Förderungen möglich sind.

  • In Köln und Bonn können Unternehmen von attraktiven Zuschüssen profitieren, die bis zu 50 Prozent der Investitionskosten abdecken. Wer zusätzlich Solar installiert, kann weitere Boni beantragen.

Darum lohnt sich ein Gründach für Unternehmen

Ein Gründach ist mehr als ein ökologisches Statement. Und mehr als ein Image-Thema. Es ist eine betriebswirtschaftlich messbare Investition in die Gebäudesubstanz, die Energieeffizienz und die Arbeitgebermarke. Denn wer sich für eine Begrünung entscheidet, profitiert in vielerlei Hinsicht:

Weniger Kosten durch natürliche Dämmung und Kühlung

Für viele Betriebe steht die energetische Optimierung an erster Stelle. Schließlich wirkt ein Gründach wie eine natürliche Klimaanlage: Während die Pflanzenschicht im Sommer vor extremer Hitzeeinstrahlung schützt, dient sie im Winter als zusätzliche Isolierung. Gerade in Zeiten von steigenden Energiekosten zahlt sich das aus.

Unternehmen, die ansonsten oft die Klimaanlage einschalten, können besonders profitieren: Denn die Oberfläche eines begrünten Daches ist im Sommer bis zu 40 °C kühler als die eines klassischen Flachdachs. Die Räume darunter bleiben also deutlich kühler.

Auch in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage zahlen sich Gründächer aus. Ihr Wirkungsgrad steigt um bis zu acht Prozent. Der Grund: Die Verdunstungskälte der Pflanzen kühlt die Solarzellen, das vermeidet Überhitzung und verhindert letztlich Leistungsverluste.

Weniger Niederschlagsgebühren

Normalerweise müssen Firmen eine Gebühr zahlen, wenn Regenwasser von ihrem Dach in die Kanalisation läuft (die sogenannte Niederschlagsgebühr). Der Vorteil beim Gründach: Es speichert Regenwasser und gibt es nur langsam wieder ab. So gelangt weniger Wasser in die Kanalisation, wodurch die Niederschlagsgebühr sinken kann.

In Köln und Bonn führt die Begrünung oft zu einer Einstufung in eine günstigere Gebührenklasse, weil die versiegelte Fläche rechnerisch kleiner wird.

Doppelte Lebensdauer des Daches

Ein konventionelles Flachdach ist permanenten Temperaturwechseln und UV-Strahlung ausgesetzt. Und genau das kann die Abdichtung spröde machen.

Ein Gründach hingegen schützt die Dachhaut vor Umwelteinflüssen. Und das zahlt sich aus: Ein fachgerecht angelegtes Gründach hält im Schnitt doppelt so lange wie ein herkömmliches Dach (ca. 40 statt 20 Jahre). Langfristig reduziert ein Gründach also auch die Sanierungskosten massiv.

Stärkere Mitarbeiterbindung

Intensiv begrünte Dachgärten können einen wertvollen Beitrag für die Mitarbeiterzufriedenheit leisten. Denn: Grüne Flächen reduzieren nachweislich Stress und steigern so das Wohlbefinden der Belegschaft – und auch das aller Besucherinnen und Besucher.

Gerade in Städten wie Köln und Bonn, wo sich die Sommer im Stadtzentrum doppelt heiß anfühlen, bietet ein Gründach nicht nur Schatten, sondern kann Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch motivieren im Büro statt Home Office zu arbeiten.

Wirksames ESG-Engagement

Mit den ESG-Kriterien ist ein nachhaltiges Büro schon lange kein Trend mehr. Und auch wenn ein Unternehmen schon gut aufgestellt ist, gibt es oft noch mehr Spielraum. Ein Gründach kann eine zusätzliche Maßnahme sein, die direkt auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung einzahlt.

Gleichzeitig ist es ein sichtbares Signal an Kundinnen und Partner, dass Ihr Unternehmen Verantwortung für Biodiversität und Klimaanpassung übernimmt.

Welches Gründach passt zu meinem Unternehmen?

Nicht jedes Gründach verfolgt denselben Zweck. Und nicht jede Begrünung ist für jedes Dach gemacht. Die statischen Voraussetzungen und auch die Unternehmensziele spielen bei der Auswahl eine Rolle. Auch wer gefördert werden will, sollte vorab überlegen, welche Begrünung sinnvoll ist.

TypMerkmaleFördermöglichkeiten

Extensiv

  • 8 – 15 cm Erdschicht
  • Mit Sedum-Pflanzen (robuste, kleine Pflanzen) begrünt
  • Wartungsarm
  • Einstiegslösung
  • In Köln: GRÜN hoch 3
  • In Bonn: voll förderfähig

Intensiv

  • Ab 25 cm Erdschicht
  • Von Sträuchern bis Bäumen begrünt
  • Als Dachgarten nutzbar
  • Höhere Förderbeträge möglich
  • Steigert den Immobilienwert und das ESG-Rating

Solar-Gründach

PV-Anlage auf Gründach-Unterkonstruktion

In Bonn: Besonders hohe Förderung durch die Kombination mit „Solares Bonn“ möglich

Retentionsgründach

  • Erhöhter Wasserspeicher bei Starkregen
  • Schützt Betriebsgelände vor Überflutung
  • In Köln: GRÜN hoch 3 (priorisiert gefördert)

Was kostet ein Gründach?

Ein Gründach kostet in der Regel zwischen 60 und 140 Euro pro Quadratmeter, wobei die Kosten je nach Dachgröße, Substrataufbau und Zugänglichkeit variieren. Im Gewerbe kann es dadurch auch etwas günstiger werden: Ab 300 Quadratmetern sind einfache extensive Begrünungen zwischen 60 und 90 Euro pro Quadratmeter möglich, ab 1.000 Quadratmetern können die Preise auch darunter liegen.

Wenn es um die Kosten geht, reicht es allerdings nicht aus, nur den Preis zu betrachten. Denn die Begrünung sorgt für Einsparungen bei den Energiekosten. Zudem können Unternehmen Förderungen beantragen.

Kostenvergleich: Gründach vs. konventionelles Dach

Vergleicht man die Kosten für ein Gründach mit den Kosten für ein Flachdach (bei einem Neubau) und berücksichtigt dabei auch mögliche Förderungen sowie Wartungskosten, zeigt sich schnell: Ein (extensives) Gründach ist langfristig gesehen günstiger.

Ein Beispiel:

Konventionelles DachExtensives Gründach

Initialkosten

55 €/m² = 16.500 €

75 €/m² = 22.500 €

Abdichtungserneuerung (Jahr 20)

35 €/m² = 10.500 €

Entfällt

Wartung (40 Jahre)

2,50 €/m²/Jahr = 30.000 €

1,00 €/m²/Jahr = 12.000 €

Summe 40 Jahre

57.000 €

34.500 €

GRÜN hoch 3 Zuschuss (50 %, max. 40 €/m², max. 20.000 €)

– 11.250 €

Biodiversitäts-Bonus (ab 50 m²)

– 300 €

Effektive Gesamtkosten

57.000 €

22.950 €

Hinweis: Die Beispielrechnung basiert auf Branchenwerten. Die individuellen Kosten können abweichen. Ein Statikcheck sowie eine Abdichtungserneuerung bei einer Sanierung sind nicht enthalten.

Noch größer ist der finanzielle Hebel bei einer Sanierung: Da die Dachabdichtung dabei ohnehin erneuert werden muss, fallen die Initialkosten für das Gründach kaum höher aus als für ein herkömmliches Dach.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Die Förderung von Gründächern erfolgt mehrstufig: Kommunen fördern die reine Begrünung direkt und unbürokratisch, der Bund energetische Gesamtmaßnahmen.

Kommunale Förderungen in Köln und Bonn

Die kommunalen Förderungen sind der schnellste und liquiditätswirksamste Hebel für Unternehmen in Köln und Bonn.

Für Unternehmen in Köln: GRÜN hoch 3

Das Programm „GRÜN hoch 3 – Dächer | Fassaden | Höfe“ fördert vier Maßnahmenbereiche, die einzeln oder kombiniert beantragt werden können:

  1. Dachbegrünung: Extensive und intensive Begrünung, Solar-Gründächer, Retentionsdächer
  2. Fassadenbegrünung: Boden- und wandgebundene Systeme
  3. Entsiegelung: Rückbau von versiegelten Flächen und Schottergärten mit anschließender Begrünung
  4. Regenwasserspeicherung: Zisternen (unterirdische oder abgedeckte Speicherbehälter, die Regenwasser sammeln) und Regentonnen ab 950 Liter

Der Fördersatz für dieDachbegrünung liegt bei 50 Prozent der förderfähigen Kosten, wobei die Förderung auf 40 Euro pro Quadratmeter bis 10 Zentimeter Erdschicht gedeckelt ist. Für jeden weiteren Zentimeter ist ein Zuschlag von 1 Euro pro Quadratmeter bis maximal 100 Zentimeter möglich. Wer die maximale Förderung ausschöpft, kann bis zu 20.000 Euro pro Objekt und Jahr erhalten.

Zusätzlich gibt es einen Biodiversitäts-Bonus in Höhe von 150 € (ab 10 m² Fläche) bzw. 300 € (ab 50 m²). Dieser Bonus wird bei Maßnahmen zur Artenvielfalt (z. B. durch heimische Pflanzen oder Insektenhabitate) ausgezahlt.

Den Antrag können Sie einfach digital über das städtische Antragsverfahren stellen. Wichtig ist, dass der Antrag vor Baubeginn gestellt wird. Früh informieren lohnt sich also.

Für Unternehmen in Bonn: Förderprogramm Begrünung

Die Stadt Bonn fördert Begrünungsmaßnahmen über vier Module, die einzeln oder kombiniert beantragt werden können:

  1. Dachbegrünung: in extensiver und intensiver Bauweise, Solar-Gründächer, Retentionsdächer und Biodiversitäts-Gründächer
  2. Fassadenbegrünung: Boden- und wandgebundene Systeme
  3. Entsiegelung: Rückbau von versiegelten Flächen mit anschließender Begrünung
  4. Regenwasserspeicherung: Regentonnen und Zisternen zur Regenwasserspeicherung

Genau wie in Köln liegt auch in Bonn der Fördersatz bei 50 Prozent der förderfähigen Kosten, wobei sich eine Kombination der verschiedenen Module besonders lohnt. Es kann also zum Beispiel sinnvoll sein, ein Solar-Gründach (Modul 1) mit einer Zisterne (Modul 4) zu realisieren. Denn für beide Maßnahmen ist ein Förderzuschuss möglich. Beide können im selben Antrag eingereicht werden.

Zusätzlich fördert die Stadt die Kombination mit Solar: Wer ein Solar-Gründach errichtet, kann zusätzlich den Bonus aus dem Programm „Solares Bonn“ beantragen. Dieser Zusatz-Bonus wird pro installiertem Kilowattpeak (kWp) ausgezahlt.

Förderungen auf Landesebene (NRW)

Mit der Richtlinie zur Klimawandelvorsorge (RL KliWaVo) unterstützt auch das Land Nordrhein-Westfalen die Begrünungsoffensive. Gefördert wird die fachgerechte Begrünung von Bestandsgebäuden mit einem Zuschuss von bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Voraussetzung ist, dass standortgerechte und mehrjährige Pflanzen verwendet werden und dass die Maßnahmen über eine reine Verschönerung hinausgehen.

Förderungen auf Bundesebene

BAFA-Förderung oder KfW-Kredit

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (kurz: BEG) unterstützt Gründächer im Rahmen einer energetischen Dachsanierung. Möglich ist ein BAFA-Zuschuss von 15 Prozent (plus optionalem iSFP-Bonus) oder eine zinsgünstige KfW-Kreditvariante.

Die Voraussetzungen dafür sind, dass die technischen Mindestanforderungen (z. B. U-Wert von 0,14 W/(m²K)) eingehalten werden und eine Energieeffizienz-Expertin oder ein -Experte vor Maßnahmenbeginn einbezogen wird. Besonders lohnenswert ist die Förderung deshalb, wenn Sie ohnehin eine umfassende energetische Sanierung des Betriebsgebäudes oder einen Neubau planen.

Steuerbonus

Alternativ bietet der Bund einen Steuerbonus für Sanierungskosten, der sich vor allem bei einer hohen Steuerlast rechnet. Der Vorteil: Der Steuerbonus kann auch ohne vorherige Antragstellung genutzt werden.

Scribble mit Glühbirne

Maximale Förderung ausschöpfen

Wer alle Fördertöpfe ausschöpfen will, muss sie in der richtigen Reihenfolge beantragen. Und genau dabei hilft ProEco Rheinland. Dahinter steckt das Kompetenzzentrum der rheinischen Sparkassen für Nachhaltigkeit, das den gesamten Förderservice übernimmt. Damit Sie Ihr Vorhaben rechtssicher und wirtschaftlich umsetzen können.

Zu ProEco Rheinland

Bevor Sie einen Förderantrag stellen

Damit der Förderantrag schnellstmöglich genehmigt wird, klären Sie vorab am besten folgende fünf Punkte.

1

Statik prüfen lassen:

Die gute Nachricht: Viele Gewerbedächer haben ausreichend Tragreserven für eine extensive Begrünung (ca. 100–150 kg/m²). Nichtsdestotrotz sollten Sie das vorab von einer Fachplanerin oder einem Fachplaner klären lassen. Die Kosten dafür liegen je nach Dachkomplexität bei etwa 400 bis 800 Euro.

2

Zustand der Dachhaut beurteilen:

Ein Gründach sollte nie auf eine schadhafte Abdichtung aufgebracht werden. Hinzu kommt: Wenn die Dachhaut ohnehin erneuert werden muss, lohnt es sich, beide Maßnahmen gemeinsam zu planen. Denn das Gründach schützt die neue Abdichtung dauerhaft vor UV-Strahlung und Temperaturschwankungen und verlängert deren Lebensdauer erheblich.

3

Förderfähige Fläche vermessen lassen:

Gefördert wird nur die tatsächlich begrünte Nettofläche. Dachaufbauten, Lichtkuppeln, Lüftungsanlagen und vorgeschriebene Randstreifen werden abgezogen. Die förderfähige Fläche kann deshalb deutlich kleiner sein als die Brutto-Dachfläche. Am besten ermitteln Sie daher die genaue förderfähige Fläche, noch bevor Sie den Antrag stellen.

4

Antragsreihenfolge klären:

Bevor die ersten Arbeiten vergeben werden, müssen die Förderanträge gestellt und bestätigt sein. Das gilt sowohl für GRÜN hoch 3 und das Bonner Förderprogramm als auch für eine BAFA-Förderung. Wer zuerst beauftragt und dann beantragt, verliert den Förderanspruch vollständig. Eine rückwirkende Förderung ist in keinem der Programme möglich. Nur Planungsleistungen dürfen vorab beauftragt werden.

5

Liquiditätsplan aufstellen:

Zuschüsse aus kommunalen Programmen und auch die BAFA-Förderung werden nicht vorab ausgezahlt, sondern erst nachdem die Maßnahmen abgeschlossen und der Verwendungsnachweis eingereicht wurde (inklusive aller Rechnungen und teilweise auch technischem Projektnachweis). Zwischen Baubeginn und Auszahlung können daher mehrere Monate liegen. Die Investition muss deshalb in der Regel erstmal aus eigenen Mitteln oder über einen Kredit vorfinanziert werden.

Realisieren Sie Ihr Gründach ohne Liquiditätsengpass

Zuschüsse für ein Gründach fließen erst nach Fertigstellung. Damit Ihr Betriebskapital in der Zwischenzeit verfügbar bleibt, bietet die Sparkasse KölnBonn mit dem S-Transformationskredit eine maßgeschneiderte Finanzierungslösung für Ihre Begrünung.

Grüne Alternativen, wenn ein Gründach nicht realisierbar ist

Sollte eine Dachbegrünung aufgrund der Statik oder wegen der baulichen Gegebenheiten nicht realisierbar sein, gibt es Ausweichmöglichkeiten, die ebenso auf Ihre ESG-Ziele einzahlen und oft ebenfalls bezuschusst werden.

Fassadenbegrünung

Wenn die Dachfläche begrenzt ist, kann die Fassade begrünt werden. Eine Fassadenbegrünung wertet das Gebäude nicht nur optisch auf, es sorgt auch dafür, dass die Räume kühler bleiben. Denn auch an der Fassade wirkt eine Begrünung wie eine natürliche Klimaanlage. Und das spart Klimatisierungskosten. Gleichzeitig ist die Fassadenbegrünung – genau wie die Dachbegrünung – ein sichtbares Signal für Nachhaltigkeit.

Viele lokale Förderprogramme bezuschussen auch die Begrünung der Fassade.

Entsiegelung

Die Umwandlung vonversiegelten Asphalt- oder Betonflächenin wasserdurchlässige Areale wie Schotterrasen oder Ökopflaster ist ein direkter Hebel, um die Niederschlagswassergebühren zu senken. Gleichzeitig senken solche Entsiegelungen das Risiko für Überflutungen bei Starkregen. Und nicht nur das: Mit der Entsiegelung steigt in der Regel auch die Aufenthaltsqualität, weil es sich im Sommer zum Beispiel weniger heiß anfühlt.

Sowohl in Köln als auch in Bonn sind Entsiegelungen Teil der Förderprogramme. Unternehmen erhalten also auch für diese Maßnahmen finanzielle Mittel.

Regenwassernutzung und Zisternen

Wer Regenwasser nutzt, kann bares Geld sparen. Mit Zisternen – das sind unterirdische oder abgedeckte Speicherbehälter, die Regenwasser sammeln und zur Nutzung (z. B. für die Gartenbewässerung oder Toilettenspülung) bereitstellen – geht das besonders effizient. Solche Installationen sind mit und auch ohne Gründach eine gute Sache.

In Bonn bilden die Regenwassernutzung und Installation von Zisternen sogar ein eigenständiges Fördermodul. Dadurch sollen Bonner Unternehmen ihre Wasserkosten senken können und autarker in Trockenperioden werden.

Fazit: Ein Gründach ist weit mehr als eine ökologische Verschönerung

Mit einer Dachbegrünung können Unternehmen die Betriebskosten dauerhaft senken, die Gebäudesubstanz schützen und die Arbeitgebermarke in der Region KölnBonn aktiv stärken.

Das Gute: Dank attraktiver Förderprogramme von Stadt, Land und Bund sowie spezialisierter Finanzierungslösungen ist die Begrünung für die meisten Unternehmen liquiditätsschonend realisierbar – und langfristig die günstigere Variante zum konventionellen Flachdach.

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