Tipps, um unnötige Kosten beim Geldabheben zu sparen
Manche Gebühren lassen sich nicht umgehen. Und trotzdem können Sie mit etwas Planung unnötige Kosten sparen:
Im Inland
Im Inland lassen sich Abhebegebühren fast vollständig vermeiden:
- Nutzen Sie das Netz Ihrer Bank: Die einfachste Lösung ist, grundsätzlich nur an Automaten Ihrer eigenen Bank oder eines Verbundnetzes abzuheben.
- Heben Sie seltener, aber mehr ab: Wenn Sie an einem kostenpflichtigen Automaten abheben müssen, heben Sie lieber einmalig eine größere Summe ab, als mehrfach kleinere Beträge. So sparen Sie sich doppelte Gebühren.
- Nutzen Sie Cashback: Bei vielen Supermärkten (z. B. Rewe, Edeka oder Aldi) können Sie sich beim Einkauf an der Kasse einfach Bargeld auszahlen lassen. Ab einem bestimmten Mindesteinkaufswert (oft 20 Euro) ist das in der Regel kostenlos.
- Zahlen Sie häufiger bargeldlos: Je weniger Bargeld Sie benötigen, desto seltener müssen Sie welches abheben. Zahlen Sie also häufiger bargeldlos – mit Ihrer Karte, Ihrem Smartphone oder Ihrer Smartwatch.
Im Ausland – innerhalb Europas
Dank des europäischen Binnenmarkts und der Eurozone sind Abhebungen innerhalb Europas vergleichsweise unkompliziert. Dennoch können Gebühren anfallen: In Nicht-Euro-Ländern wie Schweden, Polen oder Tschechien berechnet Ihre Bank oft eine Fremdwährungsgebühr – typischerweise zwischen 1,5 und 2,5 Prozent des Abhebebetrags. In Ländern, die ebenfalls den Euro als Währung nutzen, entfällt diese Wechselkursgebühr vollständig.
So umgehen Sie unnötige Kosten:
- Wählen Sie die lokale Währung: Möchten Sie in Nicht-Euro-Ländern Geld abheben, wählen Sie immer die lokale Währung, nicht den Euro.
- Vermeiden Sie private, unabhängige Geldautomaten: Auch innerhalb Europas erheben manche Automatenbetreiber eigene Gebühren. Suchen Sie stattdessen lieber einen Geldautomaten auf, der zu einer Bank gehört.
Im Ausland – außerhalb Europas
Außerhalb Europas sind Abhebungsgebühren häufig unvermeidbar. Denn Ihre Bank erhebt in der Regel eine Fremdwährungsgebühr (1,5 bis 2,5 Prozent des Betrags). Hinzu kommen ein Wechselkursaufschlag (bis zu 5 Prozent auf den offiziellen Kurs) sowie möglicherweise auch eine Automatenbetreibergebühr.
So vermeiden Sie unnötige Kosten:
- Informieren Sie sich vorab über die genauen Auslandskonditionen Ihrer Bank: Prüfen Sie dabei auch, ob Ihre Bank internationale Partnerbanken hat, bei denen Abhebungen günstiger oder sogar kostenlos sind.
- Nutzen Sie Automaten in Bankfilialen: So lassen sich zusätzliche Automatengebühren oft umgehen.
- Heben Sie größere Beträge ab und wählen Sie immer die lokale Währung: Heben Sie größere Summen ab und wählen Sie immer die lokale Währung als Abrechnungsoption. So vermeiden Sie mehrfache Transaktionsgebühren und unnötige Kosten. Und am Ende spart das einige Euro.
- Reisen Sie mit einer Kreditkarte: Eine Kreditkarte ist im Ausland der verlässlichste Weg, um jederzeit Geld abzuheben. Und nicht nur das: Mit der Mastercard® Gold können Sie zum Beispiel kostenfrei* an über 2 Millionen ausländischen Geldautomaten Geld abheben.
*Geldautomaten- und Netzbetreiber im Ausland können direkte Kundenentgelte erheben, auf die Ihre Sparkasse keinen Einfluss hat.