Sparpotenziale bei Fixkosten: Wo können Sie ansetzen?
Auch wenn die Fixkosten vertraglich gebunden sind, heißt das nicht, dass Sie nichts ändern können. Ganz im Gegenteil: Mit wenigen Veränderungen lassen sich oft 100 bis 200 Euro pro Monat einsparen – ohne dass Sie auf Lebensqualität verzichten müssen.
Strom und Gas
Viele Haushalte beziehen seit Jahren Strom und Gas vom örtlichen Grundversorger – und das, obwohl es in vielen Fällen deutlich günstigere Anbieter gibt. Allein ein Anbieterwechsel kann im Jahr bis zu 300 Euro einsparen. Kurz mal prüfen, ob es bessere Angebote gibt, kann sich daher lohnen. Nutzen Sie dazu am besten Vergleichsportale wie Check24 oder Verivox. Sie zeigen Ihnen in wenigen Klicks den günstigsten Tarif für Köln oder Bonn. Achten Sie dabei auch auf Neukundenboni und Preisgarantien.
Daneben spart auch ein bewusster Verbrauch jeden Monat bares Geld. Probieren Sie es aus:
- Stellen Sie die Heizung 1 Grad niedriger. Das kann bis zu 6 Prozent der Heizkosten sparen.
- Lüften Sie mehrmals am Tag mit geöffnetem Fenster, statt den ganzen Tag mit gekipptem Fenster.
- Setzen Sie beim Kochen den Deckel auf die Töpfe.
- Schalten Sie Ihre Elektrogeräte aus. Im Standby-Modus verbrauchen sie unnötig Strom.
Versicherungen
Versicherungen schützen vor größeren finanziellen Belastungen – und sind deshalb eine gute Sache. Dennoch lohnt sich ein Blick auf Ihre aktuellen Versicherungen:
- Welche davon benötigen Sie?
Welche davon können Sie kündigen? Neben den gesetzlichen Versicherungen gehören vor allem eine private Haft- und Hausratversicherung zum Pflichtrepertoire. Viele andere sind optional, können aber je nach individueller Situation sinnvoll sein. - Gibt es günstigere Angebote mit passendem Leistungsumfang?
Ein Wechsel kann sich auch hier lohnen und rund 20 bis 30 Prozent an Kosten einsparen. Auch ein Gespräch mit Ihrem aktuellen Versicherungsunternehmen kann sich lohnen: Viele bieten günstigere Tarife an, wenn die Versicherungsnehmer einen Wechsel ankündigen. Prüfen Sie mit einem Vergleichsportal wie Check24 zum Beispiel Ihre Krankenversicherung, Haft- und Hausratversicherung sowie Ihre Kfz-Versicherung.
Handyvertrag
Auch Handyverträge sind oft teurer als nötig – vor allem, wenn sie schon länger laufen und das Smartphone bereits abbezahlt ist. Dann lohnt es sich fast immer zu einem günstigeren SIM-only-Tarif zu wechseln. Kleiner Tipp: Prepaid-Anbieter oder Discounter bieten oft besonders günstige Konditionen bei gleicher Netzqualität.
Internetvertrag
Prüfen Sie bei Ihrem Internetvertrag zwei Dinge:
- Benötigen Sie wirklich die volle Geschwindigkeit?
Oder reicht ein kleineres Paket aus? Für viele Haushalte reicht ein 100-Mbit-Anschluss völlig aus. Solche Angebote sind logischerweise auch günstiger. - Gibt es günstigere Anbieter mit gleichem Leistungsumfang?
Falls ja: Kündigen Sie Ihren bestehenden Vertrag zum Laufzeitende oder sprechen Sie mit Ihrem aktuellen Anbieter über eine Preisanpassung. Auch hier kommen einem viele Anbieter entgegen, um einen Wechsel zu verhindern.
Abonnements
Streaming-Dienste, Fitnessstudio, Zeitung, Premium-Mitgliedschaften: Für sich genommen sind es kleine Beiträge, in Summe machen sie aber einen großen Teil der Fixkosten aus. Fragen Sie sich daher ehrlich: Welches Ihrer Abos brauchen Sie unbedingt? Bei welchem davon gibt es eine kostenlose Alternative?
Wer selten ins Fitnessstudio geht, kann stattdessen zum Beispiel auf eine Tageskarte umsteigen oder kostenlose Fitness-Anlagen im Park nutzen. Viele Arbeitgeber bieten zudem Firmenmitgliedschaften an. Auch damit lässt sich Geld sparen.
Bei den Streaming-Angeboten kann sich ein Account mit mehreren Nutzerprofilen lohnen. So zahlt jede Person nur einen Bruchteil. Und bei Spotify reicht vielleicht auch die kostenlose Version mit Werbung.
Miete
Mit einem Umzug können Sie den wahrscheinlich größten Fixkostenblock reduzieren – zumindest in der Theorie. Denn gerade in Städten wie Köln und Bonn ist der Wohnungsmarkt angespannt und die Mieten dementsprechend teuer. Wer hier Geld sparen möchte, sollte sich unbedingt im Umland umschauen.
Wer bereit ist, Gemeinschafsräume zu teilen, kann auch über eine Wohngemeinschaft oder eine alternative Wohnform nachdenken – und so Geld sparen.