Scribble mit Geldmünzen

Wie Sie Ihre Fixkosten im Griff behalten – und spürbar senken

Hand aufs Herz: Wissen Sie genau, wie viel Geld Ihnen jeden Monat wirklich zur Verfügung steht? Nein? Dann ist das kein Grund für Verlegenheit, aber ein guter Grund, um genau jetzt einen Blick auf Ihre Finanzen zu werfen.

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Zwei Freundinnen beim Kaffeetrinken

Das Wichtigste in Kürze

  • Fixkosten sind alle Ausgaben, die regelmäßig in gleichbleibender Höhe anfallen. Dazu gehören zum Beispiel monatliche Miete, Versicherungen, Strom, Handyverträge, Abos oder die Kfz-Steuer.

  • Die Fixkosten sollten idealerweise maximal 50 Prozent des Nettohaushaltseinkommens ausmachen, damit noch genug Spielraum für variable Kosten und zum Sparen bleibt.

  • In teuren Städten wie Köln und Bonn sind die Fixkosten meist höher (zwischen 60 und 70 Prozent), weil allein die Miete einen großen Teil des Einkommens ausmacht.

  • Sparpotenziale gibt es allerdings fast immer, indem Sie zum Beispiel Ihren Strom- und Gasanbieter wechseln, wenig genutzte Abos kündigen oder Ihre Versicherungen optimieren.

  • Mithilfe von digitalen Haushaltsbüchern können Sie sich ganz einfach in wenigen Klicks einen Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben verschaffen. Besonders praktisch: Viele Lösungen sind direkt mit dem Banking verbunden. Das spart Aufwand und garantiert, dass keine Ausgaben übersehen werden.

Was gehört zu den Fixkosten?

Der Begriff „Fixkosten“ kommt ursprünglich aus der Betriebswirtschaft und beschreibt alle Kosten, die unabhängig von der Produktionsmenge anfallen. Übertragen auf das private Leben bedeutet das: Fixkosten sind alle Ausgaben, die sich kurzfristig nicht beeinflussen lassen, weil sie an einen Vertrag gebunden sind. Sie fallen also immer an – unabhängig davon, wie sparsam Sie leben oder konsumieren.

Bei den meisten Haushalten nehmen die Fixkosten den größten Teil der Ausgaben ein. Laut Statistischem Bundesamt fielen in deutschen Haushalten 2023 rund 3.032 Euro pro Monat für Konsumausgaben an: 38 Prozent (also 1.152 Euro) davon für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung, 12 Prozent (circa 364 Euro) für Transport (inkl. KFZ-Kosten, Versicherungen, ÖPNV-Tickets usw.) und weitere 24 Prozent (728 Euro) für weitere Fixkosten wie Versicherungen, Telekommunikation und Finanzdienstleistungen.

Die größten monatlichen Kostentreiber sind:

  • Miete
  • Strom- und Gasabschläge
  • Handyvertrag
  • Internet- und Telefongebühren
  • Abos für Streamingdienste, Fitnessstudios oder Zeitschriften
  • Ratenzahlungen für Kredite oder Finanzierungen
  • Rundfunkbeitrag
  • ÖPNV-Ticket

Die größten Kostentreiber, die quartalsweise, halbjährlich oder jährlich anfallen, sind:

  • Kfz-Steuer
  • Mitgliedsbeiträge für Vereine oder Verbände
  • Wartungskosten für Heizung
  • Inspektion fürs Auto
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Anna nimmt ihre Finanzen in die Hand

Anna ist unsere Beispielperson – und in Sachen Geld ein gutes Vorbild. Denn sie wirft einen Blick auf ihre Fixkosten, um zu sehen, ob das Verhältnis zu Ihren Einkommen stimmt und um zu erfahren, wo sie Geld sparen kann.

Anna lebt in Köln in einer 55-Quadratmeterwohnung. Sie verdient 2.800 Euro netto und hat monatlich folgende Ausgaben:

  • Kaltmiete + Nebenkosten: 950 €
  • Strom und Gas: 80 €
  • Internet: 40 €
  • Streaming-Abos (Netflix und Spotify): 28 €
  • Fitnessstudio-Abo: 45 €
  • Deutschlandticket: 63 €
  • Monatliche Fixkosten: 1.416 €

Aktuell gibt sie also rund 50 Prozent von ihrem Gehalt für Fixkosten aus.

Warum ein Blick auf die Fixkosten so wichtig ist

Finanzielle Planungssicherheit

Wer seine Fixkosten genau kennt, weiß, wie viel Geld am Monatsende wirklich übrigbleibt. Und das ist die Grundlage für jede vernünftige Finanzplanung. Denn nur wenn Sie wissen, welcher Betrag nach Abzug aller Fixkosten noch zur Verfügung steht, können Sie realistisch planen und festlegen, wie viel Sie für Lebensmittel, Freizeitaktivitäten und vor allem zum Sparen verwenden können. Mit dieser Sicherheit können Sie außerdem besser auf Veränderungen reagieren – wenn sich zum Beispiel Ihre Einkommenssituation ändert.

Sparziele erreichen

Viele Menschen überschätzen ihre Sparfähigkeit, weil sie die Höhe ihrer Fixkosten unterschätzen. Ohne einen Überblick über die Fixkosten ist es also fast unmöglich, gezielt zu sparen. Möchten Sie also für eine größere Anschaffung – zum Beispiel den Kauf einer Immobilie – Geld zur Seite legen, sollten Sie daher zunächst ermitteln, wie viel Sie monatlich ausgeben, um dann festzulegen, wie viel Sie monatlich sparen können.

Kreditwürdigkeit verbessern

Möchten Sie einen Kredit aufnehmen, müssen Sie Ihrer Bank detailliert nachweisen können, welche monatlichen Lebenshaltungskosten anfallen. Denn Ihre Bank berechnet auf Basis Ihrer Fixkosten und variablen Kosten, wie viel Kreditrate Sie sich leisten können. Je niedriger Ihre Fixkosten sind, desto mehr Kredit können Sie (wahrscheinlich) sich leisten.

Unnötige Kosten erkennen

Viele Menschen haben keinen Überblick über ihre monatlichen Abbuchungen. Und genau so laufen Abos weiter, obwohl das Fitnessstudio schon längst nicht mehr besucht wird oder der Streamingdienst eigentlich schon vor Monaten gekündigt werden sollte. Indem Sie Ihre Fixkosten schwarz auf weiß auflisten, erkennen Sie diese unnötigen Kosten.

Was gehört zu den variablen Kosten?

Im Gegensatz zu den Fixkosten fallen variable Kosten unregelmäßig an. Sie verändern sich von Monat zu Monat und hängen stark vom individuellen Konsumverhalten ab.

Zu den variablen Kosten gehören zum Beispiel Kosten für:

  • Lebensmittel und Getränke
  • Kleidung und Schuhe
  • Freizeit und Hobbys
  • Restaurantbesuche und Lieferdienste
  • Geschenke für Familie, Freundinnen und Freunde
  • Benzinkosten oder einzelne Bus- und Bahntickets
  • Urlaube und Wochenendtrips

Der große Unterschied zu den Fixkosten: Sie können die Kosten senken, indem Sie sparen. Gehen Sie zum Beispiel in einem Monat weniger essen oder verzichten auf einen neuen Pullover, kann sich das schnell bemerkbar machen.

Wie Sie Ihr Einkommen gesund verteilen

Viele Finanzexpertinnen und -experten empfehlen die 50-30-20-Regel – zumindest als Orientierung für eine gesunde Budgetaufteilung. Nach dieser Regel teilen Sie Ihr Nettoeinkommen am besten so auf:

  • 50 % für Fixkosten
  • 30 % für variable Kosten
  • 20 % zum Sparen und Anlegen für die Altersvorsorge

Das Problem: In teuren Großstädten wie Köln und Bonn ist die 50-30-20-Regel in der Realität schwer umsetzbar. Denn allein die Miete nimmt einen großen Teil des Einkommens ein – vor allem wenn die Wohnung zentral liegt (z. B. in Köln-Lindenthal, Ehrenfeld oder in der Bonner Südstadt). Hier zahlen Mieterinnen und Mieter oft 40 bis 45 Prozent ihres Nettoeinkommens allein zum Wohnen. In Summe – also zusammen mit den anderen Fixkosten – sind damit schnell 60 bis 65 Prozent des Einkommens gebunden. Gerade dann lohnt es sich, mal genauer hinzusehen. Denn auch wenn sich spontan erstmal nichts an den Fixkosten drehen lässt, können Kündigungen oder Anbieterwechsel langfristig hohe Summen sparen.

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Am Beispiel von Anna

Nach der 50-30-20-Regel ist Anna ideal aufgestellt, wenn sie ihr Nettoeinkommen von 2.800 Euro so aufteilt:

  • 1.400 € für Fixkosten
  • 840 € für Freizeit, Hobbys und spontane Ausgaben
  • 560 € sollte Anna idealerweise sparen und anlegen

Wie Sie Ihre persönlichen Fixkosten ermitteln

Kurze Einleitung: Der beste Weg, um Klarheit über die eigenen Fixkosten zu bekommen, ist eine systematische Erfassung aller wiederkehrenden Ausgaben. Das klingt aufwändiger, als es ist – mit der richtigen Methode haben Sie in etwa einer Stunde einen vollständigen Überblick.

Schritt 1: Kontoauszüge der letzten drei Monate durchgehen

Schauen Sie sich die Kontoauszüge der letzten drei Monate in Ihrem Online-Banking an. Notieren Sie sich alle wiederkehrenden Abbuchungen – egal ob monatlich, quartalsweise oder jährlich.

Schritt 2: Fixkosten in Kategorien einteilen

Sortieren Sie die Abbuchungen nun in folgende Kategorien:

Symbol für Adressen oder Standorte

Wohnen

Dazu gehören:

  • Kaltmiete
  • Nebenkosten und Betriebskosten
  • Strom
  • Heizung (falls nicht in den Nebenkosten enthalten)
  • Rundfunkbeitrag
Symbol für Pendeln oder öffentliche Verkehrsmittel

Mobilität

Dazu gehören:

  • Deutschlandticket oder anderes ÖPNV-Abo
  • Kfz-Versicherung
  • Kfz-Steuer
  • Parkplatzmiete
  • Leasing- oder Finanzierungsrate fürs Auto
Symbol für hervorgehobene Informationen

Kommunikation & Medien

Dazu gehören:

  • Handyvertrag
  • Internet und Festnetz
  • Streaming-Abos (Netflix, Disney+, Amazon Prime, Spotify, etc.)
  • Zeitungs- oder Zeitschriften-Abos
Symbol für allgemeine Informationen

Versicherungen:

Dazu gehören:

  • Private Haftpflichtversicherung
  • Hausratversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Lebensversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • Krankenversicherung (falls privat versichert)
  • Zusatzversicherungen
Symbol für Termine

Mitgliedschaften & Abos

Dazu gehören:

  • Fitnessstudio
  • Vereine
  • Sonstige Mitgliedschaften
Symbol für Geld oder Tickets

Finanzielle Verpflichtungen

Dazu gehören:

  • Konsumkredite
  • Baufinanzierungskredite
  • Ratenvereinbarungen
  • Unterhaltszahlungen
  • Kosten für Ihr Haustier, wie Hund oder Katze

Ausgaben einfach im Blick behalten

Mit dem Finanzplaner der Sparkasse KölnBonn: Das digitale Haushaltsbuch ist direkt in Ihr Online-Banking integriert. Es kategorisiert Ihre Ausgaben automatisch und zeigt Ihnen so auf einen Blick, wo Ihr Geld hingeht, und wo versteckte Sparpotenziale schlummern.

Schritt 3: Monatliche Kosten berechnen

Viele Fixkosten (z. B. die Kfz-Steuer oder Rundfunkbeitrage) fallen jährlich oder quartalsweise an. Damit Sie sich einen Überblick über die monatlichen Fixkosten verschaffen können, rechnen Sie diese Fixkosten am besten um: Teilen Sie dazu die jährlichen Beträge durch 12 und die Beträge, die quartalsweise anfallen, durch drei.

Ein Beispiel: Ihre Kfz-Versicherung kostet 720 Euro pro Jahr. Das sind durchschnittlich 60 Euro pro Monat (720 Euro / 12 Monate).

Schritt 4: Alle Beiträge addieren

Addieren Sie nun alle monatlichen Beträge. Das Ergebnis zeigt Ihnen, wie viel Geld jeden Monat fest gebunden ist, also bevor Sie etwas für Lebensmittel, Kleidung oder Freizeitaktivitäten ausgegeben haben.

Schritt 5: Ergebnis mit Nettoeinkommen vergleichen

Es lässt sich nicht pauschal sagen, wann Ihre Fixkosten zu hoch sind. Viel wichtiger ist, dass sie in Relation zu Ihrem Nettoeinkommen stehen und, dass am Ende noch etwas übrigbleibt. Ziehen Sie daher Ihre gesamten Fixkosten von Ihrem monatlichen Nettoeinkommen ab. Berücksichtigen Sie zudem Ihre Sparrate und im besten Fall auch direkt Ihre groben Kosten für Lebensmittel. Denn auch die fallen jeden Monat an.

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Am Beispiel von Anna

  • Nettoeinkommen: 2.800 €
  • Fixkosten: 1.416 €
  • Verfügbares Budget: 1.384 €
  • Rate zum Sparen und Anlagen: 560 €
  • Kosten für Lebensmittel: ca. 350 €
  • Übrigbleibender Betrag für den restlichen Lebensunterhalt: ca. 474 €

Sparpotenziale bei Fixkosten: Wo können Sie ansetzen?

Auch wenn die Fixkosten vertraglich gebunden sind, heißt das nicht, dass Sie nichts ändern können. Ganz im Gegenteil: Mit wenigen Veränderungen lassen sich oft 100 bis 200 Euro pro Monat einsparen – ohne dass Sie auf Lebensqualität verzichten müssen.

Strom und Gas

Viele Haushalte beziehen seit Jahren Strom und Gas vom örtlichen Grundversorger – und das, obwohl es in vielen Fällen deutlich günstigere Anbieter gibt. Allein ein Anbieterwechsel kann im Jahr bis zu 300 Euro einsparen. Kurz mal prüfen, ob es bessere Angebote gibt, kann sich daher lohnen. Nutzen Sie dazu am besten Vergleichsportale wie Check24 oder Verivox. Sie zeigen Ihnen in wenigen Klicks den günstigsten Tarif für Köln oder Bonn. Achten Sie dabei auch auf Neukundenboni und Preisgarantien.

Daneben spart auch ein bewusster Verbrauch jeden Monat bares Geld. Probieren Sie es aus:

  • Stellen Sie die Heizung 1 Grad niedriger. Das kann bis zu 6 Prozent der Heizkosten sparen.
  • Lüften Sie mehrmals am Tag mit geöffnetem Fenster, statt den ganzen Tag mit gekipptem Fenster.
  • Setzen Sie beim Kochen den Deckel auf die Töpfe.
  • Schalten Sie Ihre Elektrogeräte aus. Im Standby-Modus verbrauchen sie unnötig Strom.

Versicherungen

Versicherungen schützen vor größeren finanziellen Belastungen – und sind deshalb eine gute Sache. Dennoch lohnt sich ein Blick auf Ihre aktuellen Versicherungen:

  • Welche davon benötigen Sie?
    Welche davon können Sie kündigen? Neben den gesetzlichen Versicherungen gehören vor allem eine private Haft- und Hausratversicherung zum Pflichtrepertoire. Viele andere sind optional, können aber je nach individueller Situation sinnvoll sein.
  • Gibt es günstigere Angebote mit passendem Leistungsumfang?
    Ein Wechsel kann sich auch hier lohnen und rund 20 bis 30 Prozent an Kosten einsparen. Auch ein Gespräch mit Ihrem aktuellen Versicherungsunternehmen kann sich lohnen: Viele bieten günstigere Tarife an, wenn die Versicherungsnehmer einen Wechsel ankündigen. Prüfen Sie mit einem Vergleichsportal wie Check24 zum Beispiel Ihre Krankenversicherung, Haft- und Hausratversicherung sowie Ihre Kfz-Versicherung.

Handyvertrag

Auch Handyverträge sind oft teurer als nötig – vor allem, wenn sie schon länger laufen und das Smartphone bereits abbezahlt ist. Dann lohnt es sich fast immer zu einem günstigeren SIM-only-Tarif zu wechseln. Kleiner Tipp: Prepaid-Anbieter oder Discounter bieten oft besonders günstige Konditionen bei gleicher Netzqualität.

Internetvertrag

Prüfen Sie bei Ihrem Internetvertrag zwei Dinge:

  1. Benötigen Sie wirklich die volle Geschwindigkeit?
    Oder reicht ein kleineres Paket aus? Für viele Haushalte reicht ein 100-Mbit-Anschluss völlig aus. Solche Angebote sind logischerweise auch günstiger.
  2. Gibt es günstigere Anbieter mit gleichem Leistungsumfang?
    Falls ja: Kündigen Sie Ihren bestehenden Vertrag zum Laufzeitende oder sprechen Sie mit Ihrem aktuellen Anbieter über eine Preisanpassung. Auch hier kommen einem viele Anbieter entgegen, um einen Wechsel zu verhindern.

Abonnements

Streaming-Dienste, Fitnessstudio, Zeitung, Premium-Mitgliedschaften: Für sich genommen sind es kleine Beiträge, in Summe machen sie aber einen großen Teil der Fixkosten aus. Fragen Sie sich daher ehrlich: Welches Ihrer Abos brauchen Sie unbedingt? Bei welchem davon gibt es eine kostenlose Alternative?

Wer selten ins Fitnessstudio geht, kann stattdessen zum Beispiel auf eine Tageskarte umsteigen oder kostenlose Fitness-Anlagen im Park nutzen. Viele Arbeitgeber bieten zudem Firmenmitgliedschaften an. Auch damit lässt sich Geld sparen.

Bei den Streaming-Angeboten kann sich ein Account mit mehreren Nutzerprofilen lohnen. So zahlt jede Person nur einen Bruchteil. Und bei Spotify reicht vielleicht auch die kostenlose Version mit Werbung. 

Miete

Mit einem Umzug können Sie den wahrscheinlich größten Fixkostenblock reduzieren – zumindest in der Theorie. Denn gerade in Städten wie Köln und Bonn ist der Wohnungsmarkt angespannt und die Mieten dementsprechend teuer. Wer hier Geld sparen möchte, sollte sich unbedingt im Umland umschauen.

Wer bereit ist, Gemeinschafsräume zu teilen, kann auch über eine Wohngemeinschaft oder eine alternative Wohnform nachdenken – und so Geld sparen.

Variable Kosten im Blick behalten

Während Fixkosten langfristig eher auf lange Sicht reduziert werden können, lassen sich die variablen Kosten von heute auf morgen senken.

Lebensmittel

Kosten für Lebensmittel lassen sich am besten sparen, indem Sie bewusster einkaufen: Planen Sie Ihre Mahlzeiten für eine Woche im Voraus. So können Sie gezielt einkaufen. Schreiben Sie sich dazu vorab eine Einkaufsliste und halten Sie sich möglichst daran. Vermeiden Sie Spontankäufe im Supermarkt. Denn diese Einkäufe sind meist die Budgetkiller.

Kochen Sie größere Mengen und frieren Sie Portionen ein. Das spart Zeit und Geld.

Nutzen Sie Apps wie „Too Good To Go“, über die Restaurants, Bäckereien und Supermärkte überschüssige Lebensmittel zu reduzierten Preisen abgeben. Kaufen Sie bevorzugt Eigenmarken. Die kosten oft deutlich weniger als Markenprodukte und schmecken oft genauso gut.

Freizeit und Unterhaltung

Hier heißt es: Kreativ werden und ausprobieren. Denn ein schöner Abend muss nicht teuer sein: Planen Sie einen Filmabend zuhause mit Freundinnen und Freunden, statt ins Kino zu gehen. Verabreden Sie sich zum gemeinsamen Kochen, statt ins Restaurant zu gehen. Und nutzen Sie kostenlose Freizeitangebote. Vor allem in Städten wie Köln und Bonn gibt es davon jede Menge: von Spaziergängen über kostenlose Konzerte, Open-Air-Kino bis hin zu kostenlosen Museumsbesuchen.

Kleidung und Schuhe

Second-Hand-Kleidung spart nicht nur Geld, sie ist auch nachhaltiger. Wer am liebsten vor Ort stöbert, geht dafür am besten auf einen Flohmarkt. Denn dort gibt es meistens die besten Schätze. In Köln und Bonn finden an nahezu jedem Wochenende Flohmärkte statt – vor allem in den Sommermonaten. Alternativ gibt es auch einige Second-Hand-Läden.

Wer ungern stöbert oder konkrete Vorstellungen hat, kann auch auf Plattformen wie Vinted oder Kleinanzeigen gezielt suchen. Und vor allem Geld sparen.

Fazit: Mit System zu mehr finanzieller Freiheit

Wer seine monatlichen Fixkosten kennt und im Griff hat, gewinnt nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern auch ein Stück Lebensqualität. Denn nichts ist stressiger, als am Ende des Monats nicht zu wissen, wo das Geld geblieben ist. Mit einem klaren Überblick über Ihre Ausgaben können Sie bewusste Entscheidungen treffen, gezielt sparen und sich Wünsche erfüllen, ohne in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Der Schlüssel liegt darin, sich einmal die Zeit zu nehmen, alle Fixkosten systematisch zu erfassen, kritisch zu hinterfragen und dann kontinuierlich im Blick zu behalten. Mit den richtigen Tools – sei es ein klassisches Haushaltsbuch, eine moderne App oder der Finanzplaner Ihrer Bank – wird das Ganze zum Kinderspiel. Und das Beste: Die Mühe lohnt sich. Schon kleine Optimierungen bei Strom, Versicherungen oder Abonnements können Ihnen 100 bis 200 Euro mehr pro Monat verschaffen – Geld, das Sie für die wirklich wichtigen Dinge im Leben nutzen können, sei es ein schöner Urlaub, eine Altersvorsorge oder einfach ein entspannteres Gefühl am Monatsende.

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