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Mehr Monat als Geld? Echte Spartipps für Studierende

Zwischen Mensa, Miete und dem obligatorischen Kaffee to go bleibt am Monatsende oft weniger übrig, als man gehofft hat. Aber keine Sorge: Clever sparen heißt nicht, auf alles zu verzichten. Wir zeigen dir die besten Spartipps – speziell für Studierende und speziell für die Region.

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Studentin am Campus

Das Wichtigste in Kürze

  • Die größten Kostenfresser im Studium sind meistens Miete und Essen. Am besten schaust du hier also mal genauer hin.

  • Mit dem Semesterticket bist du kostengünstig unterwegs und kannst entspannt durch Deutschland reisen.

  • Mit Secondhand-Shops, Studentenrabatten und kostenlosen Freizeitangeboten (z. B. Museum oder Outdoor-Gym) gibt’s sowohl in Köln als auch Bonn jede Menge Möglichkeiten.

  • Versuch nicht nur Geld zu sparen, sondern auch den Überblick über deine Finanzen zu behalten. Finanz-Apps und ein kostenloses Girokonto mit Kontowecker helfen dir dabei.

  • Schau auch mal, ob du dein Budget aufstocken kannst: BAföG, Stipendien, Nebenjobs oder ein KfW-Studienkredit können einiges möglich machen.

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Hand aufs Herz: Weißt du, wohin dein Geld fließt?

Wenn du keine Ahnung hast, wohin dein ganzes Geld jeden Monat fließt, verschaffst du dir am besten erstmal einen Überblick über deine monatlichen Ausgaben. Was fällt an Fixkosten an, also zum Beispiel an Miete, Semesterbeitrag und Internetvertrag? Und was gibst du monatlich sonst noch aus, zum Beispiel für Freizeit, Klamotten oder beim Rausgehen?

Spar-Apps helfen dir dabei, deine fixen und variablen Kosten zu sortieren. Und nicht nur das: Sie kategorisieren deine Ausgaben automatisch, ordnen also jede Zahlung direkt der passenden Kategorie zu.

Spartipp 1: Smart wohnen statt teuer zahlen

Okay, zugegeben, die Mieten in Köln und Bonn sind hoch. Für die meisten Studierenden sind sie deshalb auch der größte Kostenfaktor.

In Köln liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis im ersten Quartal 2026 bei 13,14 Euro kalt, in Bonn bei 12,12 Euro. In beliebten Vierteln kann es sogar noch teurer werden. Eine kleine Wohnung in guter Lage kostet damit schnell 700 bis 800 Euro im Monat plus Nebenkosten. Und das sprengt für viele Studierende den finanziellen Rahmen. Eine eigene Wohnung ist damit sicher kein Spartipp.

Um Geld beim Wohnen zu sparen, gibt es aber ein paar gute Alternativen:

  • WG statt Einzelwohnung: Sicher kein Geheimtipp, aber ein wichtiger Tipp, wenn‘s ums Geldsparen geht. Denn in einer WG zahlst du nicht nur weniger Miete. Auch die Kosten fürs Internet, für GEZ-Gebühren und vielleicht auch für Lebensmittel können einfach untereinander aufgeteilt werden. Unterm Strich spart das jeden Monat richtig viel Geld. Viele WG-Zimmer werden online über WG-Gesucht.
  • Günstigere Stadtteile wählen: Klar ist es praktisch, direkt neben der Uni oder in der Nähe vom Lieblingscafé zu wohnen. Wer beim Wohnen Geld sparen will, sollte aber auch mal in weniger beliebten Veedeln nach einer Wohnung suchen. Der Weg zur Uni ist auch von hier fast immer gut machbar – und mit dem Semesterticket kannst du ohnehin überall umsonst hinfahren. Schau in Köln also am besten nicht nur in der Innenstadt oder im Belgischen Viertel, sondern auch in Veedeln wie Kalk oder Mülheim. In Bonn kannst du in Beuel, Dransdorf oder Tannenbusch sparen.
  • Im Wohnheim leben: Wohnheime bieten günstigen Wohnraum, speziell für Studierende. Beim Studierendenwerk Bonn liegen die Wohnheimplätze bei Preisen zwischen 250 und 400 Euro. Und auch in Köln gibt es ein paar Wohnheime mit bezahlbaren Zimmern. Weil die Wartelisten oft lang sind, lohnt es sich, den Antrag frühzeitig zu stellen.
  • Untermiete oder Zwischenmiete: Für ein oder zwei Semester kann auch Untermiete eine gute Sache sein. Die Wohnungen sind dann oft möbliert und ohne langfristige Bindung. Von hier aus kannst du in Ruhe weitersuchen.

Spartipp 2: Das Semesterticket zum besten Freund machen

Seit der Einführung des Deutschlandtickets ist auch das Semesterticket in ganz Deutschland gültig. Es gibt also keinen Grund mehr für teure Bahntickets oder für ein eigenes Auto.

Wer trotzdem hin und wieder mal die Flexibilität mit einem Auto genießen will, kann sich einfach eins leihen. Carsharing-Anbieter wie Cambio oder Free2move sind flexibler und vor allem günstiger, wenn du nur ab und an ein Auto brauchst. Kleiner Tipp: Bei Cambio fällt die Anmeldegebühr für Studierende weg. Außerdem gibt es einen besonders günstigen Campus-Tarif.

Spartipp 3: Häufiger mal aufs Fahrrad schwingen

Nicht nur mit deinem Semesterticket, auch mit dem Fahrrad bist du günstig unterwegs – und in Köln und Bonn übrigens auch oft genauso schnell wie mit der Bahn. Statt mit dem Auto oder Uber in die Stadt zu fahren, schwing dich also lieber aufs Rad.

Du hast kein Fahrrad? Dann hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Du kaufst dir ein gebrauchtes Fahrrad. Bei Kleinanzeigen gibt es gute Angebote ab 50 Euro. Und auch auf dem Bonner und Kölner Fahrradflohmarkt gibt es oft echte Schnäppchen.
  2. Du leihst dir ein Fahrrad, immer dann, wenn du es brauchst: In Köln geht das mit KVB NextBike, in Bonn mit Welo. Beide Anbieter haben speziell für Studierende einen reduzierten Preis: Die ersten 30 Minuten sind kostenlos, danach kostet jede weitere Minute einen Euro. Brauchst du das Fahrrad mal einen ganzen Tag, kannst du es dir 24 Stunden für neun Euro ausleihen.

Spartipp 4: Food-Plan und Einkaufsliste überdenken

Frisches Obst und Gemüse und auch hochwertiges Fleisch sind teuer. Damit du darauf nicht verzichten musst, gibt’s Wege, um günstiger einzukaufen.

Kurz vor Ende auf den Wochenmarkt gehen

Viele Marktstände verkaufen ihr Obst und Gemüse kurz vor Schluss zu einem reduzierten Preis. Das kann sich vor allem lohnen, wenn du größere Mengen einkaufst.

Wochenmarkt Nippes (echter Geheimtipp*)

Symbol für Adressen oder Standorte

Adresse:

Wilhelmsplatz, 50733 Köln

Symbol für Öffnungszeiten

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr.: 07:00 – 13:00 Uhr, Sa.: 07:00 – 14:30 Uhr

Symbol für hervorgehobene Informationen

*Der Wochenmarkt in Nippes ist bekannt für seine ohnehin schon günstigen Preise. Hier kannst du auch einfach mal so vorbeischauen. Eine Schale Blaubeeren gibt’s hier zum Beispiel schon ab 50 Cent, drei Avocados ab 1,50 Euro oder einen Bund Spargel ab zwei Euro.

Wochenmarkt Ehrenfeld

Symbol für Adressen oder Standorte

Adresse:

Neptunplatz, 50823 Köln

Symbol für Öffnungszeiten

Öffnungszeiten:

Fr.: 07:00 – 14:00 Uhr

Wochenmarkt Bonn

Symbol für Adressen oder Standorte

Adresse:

Markt 28, 53111 Bonn

Symbol für Öffnungszeiten

Öffnungszeiten:

Mo. bis Sa.: 08:00 – 18:30 Uhr

Lebensmittel retten

Viele Bäckereien, Restaurants oder Supermärkte bieten überschüssige Lebensmittel zu stark reduzierten Preisen an. Mit der App Too Good To Go kannst du sie einfach vorbestellen und am Abend abholen.

Damit setzt du auch ein kleines Zeichen: Denn jedes gerettete Lebensmittel ist nicht nur gut für deinen Geldbeutel, es ist auch ein Zeichen gegen Verschwendung.

In der Mensa essen oder Meal preppen

Die Unimensa in Köln und auch die Unimensa in Bonn bieten warme Mahlzeiten für zwei bis vier Euro an. Günstiger als das geht’s kaum woanders.

Wer selbst kochen will, kocht am besten größere Mengen vor und friert die Portionen ein. So kannst du dich selbst ein wenig austricksen und Lieferando-, Wolt- oder Uber-Eats-Bestellungen vermeiden. Denn du hast ja was zu essen da.

Spartipp 5: Vintage statt neu shoppen

Kauf einfach mal gebraucht statt neu. Entweder im Secondhandladen oder auf einem Flohmarkt. Von beidem gibt’s jede Menge in Köln und Bonn:

Secondhand-Läden in Köln

In Ehrenfeld, im Belgischen Viertel, in der Innenstadt und auch in der Südstadt ist die Auswahl richtig groß. Hier hast du gute Chancen auf coole Vintage-Teile und echte Schnäppchen. Eine kleine Auswahl, damit du nicht selbst suchen musst:

Humana Köln

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Adresse:

Hahnenstr. 55, 50672 Köln

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Öffnungszeiten:

Mo. bis Sa.: 10:00 – 19:00 Uhr

Oxfam Köln Südstadt

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Adresse:

Bonner Str. 45, 50678 Köln

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Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr.: 10:00 – 18:00 Uhr, Sa.: 10:00 – 14:00 Uhr

Entlarvt

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Adresse:

Zülpicher Str. 6, 50674 Köln

Symbol für Öffnungszeiten

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr.: 11:00 – 19:00 Uhr, Sa.: 11:00 – 18:00 Uhr

Secondhand-Läden in Bonn

Für Vintage-Kleidung schaust du am besten in der Bonner Altstadt vorbei. Hier gibt’s ein paar richtig gute Läden.

Das Lädchen

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Adresse:

Kaiserstraße 22, 53113 Bonn

Symbol für Öffnungszeiten

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr.: 10:00 – 18:30 Uhr

Oxfam Bonn

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Adresse:

Oxfordstraße 12, 53111 Bonn

Symbol für Öffnungszeiten

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr.: 10:00 – 18:00 Uhr, Sa.: 10:00 – 14:00 Uhr

T2 Think Twice Vintage

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Adresse:

Bonngasse 29, 53111 Bonn

Symbol für Öffnungszeiten

Öffnungszeiten:

Mo. bis Sa.: 10:00 – 19:00 Uhr

Flohmärkte in Köln und Bonn

Flohmärkte sind die perfekte Adresse für günstige Klamotten, Deko oder Haushaltskram. Hier gibt’s oft Schätze, die du so im Laden gar nicht finden würdest. Es lohnt sich also auch deshalb vorbeizuschauen.

Sobald die ersten Frühlingssonnenstrahlen scheinen, finden sowohl in Köln als auch in Bonn an eigentlich jedem Wochenende Flohmärkte statt.

Online stöbern

Wer keine Lust auf Flohmarkt oder Secondhand-Laden hat, kann auch online stöbern – bei Kleinanzeigen, Vinted (früher Kleiderkreisel) oder auch Sellpy.

Ein Konto ganz ohne Gebühren

Gib kein Geld für dein Konto aus. Nutz einfach das kostenlose Girokonto der Sparkasse KölnBonn.

Spartipp 6: Kein Geld für teure Sportabos ausgeben

Hochschulsport statt Fitti

Fitnesstudios können teuer sein, vor allem auf Dauer. Hochschulsport ist die Budget-Variante. Du zahlst meist nur 20 bis 50 Euro pro Semester und hast Zugang zu fast allen Sportarten. Sowohl die Uni Köln als auch die Uni Bonn bieten hunderte Kurse – von Yoga über Basketball bis Klettern.

Kostenlose Outdoor-Gyms

Der Vorteil einer Großstadt? Es gibt jede Menge kostenlose Angebote – auch für deinen Sport. Nutz doch einfach die Outdoor-Gyms deiner Stadt oder geh joggen. So kannst du aufs Fitnessstudio-Abo komplett verzichten.

Fitness- und Trimmpfad Innerer Grüngürtel

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Adresse:

Vogelsanger Str. 4, 50672 Köln

Outdoor Fitness Park

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Adresse:

Zugasse 43, 50678 Köln

Calisthenics Geräte – Playpark

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Adresse:

Petra-Kelly-Allee, 53175 Bonn

Playparc Calisthenics Equipment Bonn

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Adresse:

Kleingartenstraße 5, 53121 Bonn

Fitnessstudios mit Studierendenrabatt

Du kannst und willst nicht aufs Fitnessstudio verzichten? Dann such am besten dir eins mit Studierendenrabatt. Manche Studios bieten dir direkt einen Rabatt, bei anderen findest du die Vergünstigungen auf Studierendenplattformen wie UNiDAYS.

Spartipp 7: Smart sein beim Ausgehen

Klar, das Leben soll Spaß machen. Und Spaß haben kostet manchmal Geld. Mit ein paar Tipps kannst du beim Ausgehen aber richtig viel sparen:

  • Nutz die Happy Hour und lass dir deinen Drink mit einem 2-für-1-Deal schmecken.
  • Geh auf Studierendenpartys. Die haben oft einen reduzierten Eintritt oder Freigetränke. In Köln ist zum Beispiel der Club im Stadtgarten, in Bonn der Club „Harmonie“ eine gute Adresse.
  • Nutz deinen Studierendenrabatt in Museen, im Theater oder im Kino. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln bietet zum Beispiel Studierendenrabatte. Außerdem hast du in Köln jeden ersten Donnerstag im Monat freien Eintritt in städtischen Museen. In Bonn gibt ein ähnliches Angebot jeden ersten Sonntag für das Kunstmuseum. Das Bonner Haus der Geschichte ist zudem jederzeit kostenlos – für Studierende und Nicht-Studierende. Viele Theater haben Last-Minute-Tickets oder Studierendentage. Und auch in den meisten Kinos gibt’s Studierendentage (meist montags oder Dienstag) mit reduzierten Preisen, zum Beispiel das Odeon in Köln oder das Kinopolis in Bonn.

Spartipp 8: Ausflüge in die Region statt teure Urlaube

Du sehnst dich nach Sommer, Sonne, Strand und Meer? Oder willst raus in die Ferne? Zugegeben, Köln ist nicht Mallorca und Bonn auch nicht New York. Trotzdem gibt’s in der Region viele schöne Ausflugsziele, die sich auf jeden Fall wie Urlaub anfühlen. Und die meisten davon kannst du einfach und kostenlos mit deinem Semesterticket erreichen.

Wandern in der Eifel

Pack deine Wanderschuhe ein, setz dich in den Zug und lauf eine Runde zum Beispiel um den Rursee oder den Laacher See. Beide Wanderwege sind kostenlos und perfekt, um die Seele baumeln zu lassen.

Unterwegs im Siebengebirge

Das Siebengebirge bietet traumhafte Aussichten. Steig auf zum Drachenfels und genieße oben einen richtig schönen Blick auf den Rhein. Pack dir eine kleine Box mit Snacks und lass es sich wie Urlaub anfühlen.

Fahrradtour den Rhein entlang

Der Rheinradweg ist flach und landschaftlich etwas ganz Besonderes. Du kannst von Köln nach Bonn oder weiter nach Koblenz radeln.

Klingt gut? Noch mehr Fahrradtouren findest du hier: 5 Touren am Rhein entlang

Spartipp 10: Unimaterial günstig organisieren

Lehrbücher können richtig ins Geld gehen. Leih dir also lieber welche, anstatt sie zu kaufen. Und wenn du sie doch kaufen musst, schau auch gebraucht.

Hier wirst du fündig:

  • Uni-Bibliotheken: Die meisten Standardwerke sind in den Uni-Bibliotheken in Köln und Bonn mehrfach vorhanden.
  • Gebrauchte Bücher: Amazon Marketplace, Medimops oder Studibuch bieten gebrauchte Fachliteratur zu Bruchteilen des Neupreises. Wirf auch einen Blick auf das schwarze Brett an deiner Uni.
  • Sprich Kommilitoninnen und Kommilitonen an: Studierende aus höheren Semestern verkaufen ihre Bücher oft günstig weiter. Frag in deiner Fachschaft nach. Vielleicht gibt es auch WhatsApp-Gruppen für genau diesen Zweck.
  • Softwarelizenzen über die Uni beziehen: Microsoft Office, Adobe Creative Cloud und viele andere Programme gibt es über die Uni oft kostenlos oder zumindest stark vergünstigt. Frag einfach mal im Rechenzentrum für Köln oder Bonn

Copy-Shops mit Studierendenrabatt: Wenn du nur einzelne Kapitel brauchst, sind Kopien günstiger als ein ganzes Buch. Viele Copy-Shops bieten Studierenden einen Rabatt.

Copyshop Köln

Symbol für Adressen oder Standorte

Adresse:

Neumarkt 27-29, 50667 Köln

Symbol für Öffnungszeiten

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr.: 09:00 –19:00 Uhr, Sa.: 10:00 – 15:00 Uhr

Copyshop Bonn

Symbol für Adressen oder Standorte

Adresse:

Clemens-August-Straße 25, 53115 Bonn

Symbol für Öffnungszeiten

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr.: 09:00 – 19:00 Uhr, Sa.: 10:00 – 14:00 Uhr

Last but not least Spartipp 11: Online-Plattformen und Studierendenausweis nutzen

Online-Plattformen wie UNiDAYS und Student Beans sammeln Rabatte von hunderten Anbietern, zum Beispiel bei Apple, Spotify oder Zalando. Hier kannst du richtig viel Geld sparen, indem du die Prozente einfach im Online-Shop einlöst.

Ansonsten lohnt es auch, deinen Studierendenausweis immer dabei zu haben. Manche Geschäfte bieten Rabatte. Frag auch nach, wenn nichts ausgeschrieben ist. Viele bieten dir spontan 10 Prozent an.

Du bist viel unterwegs oder gern auf Reisen? Dann kann sich auch die International Student Identity Card (ISIC) lohnen. Die ISIC ist ein internationaler Studentenausweis, der in über 130 Ländern akzeptiert wird. Mit dem Ausweis bekommst du – genau wie mit deinem deutschen Studierendenausweis – unter anderem Rabatt bei Flügen, Hostels, Museen, Freizeitparks und vielem mehr. Aber eben nicht nur in Deutschland, sondern auch international. Die Karte kostet einmalig 15 Euro und gilt ein Jahr.

Damit am Monatsende noch mehr übrig bleibt: Check deine Einnahmen

Damit die Spartipps richtig fruchten, schau auch mal auf deine Einnahmen. Möglicherweise kannst du BAföG beantragen oder mit einem Nebenjob etwas dazu verdienen.

Tipps für mehr Einnahmen im Studium:

  • BAföG beantragen – auch wenn du dir unsicher bist: BAföG kann im Studium eine richtig große Entlastung sein. Selbst wenn deine Eltern gut verdienen, kann es sein, dass du Anspruch hast.
  • KfW-Studienkredit nutzen – für eine flexible Finanzierung: Hast du keinen Anspruch auf BAföG, kann ein Studierendenkredit eine gute Finanzierungsstütze sein. Beim KfW-Studienkredit erhältst du bis zu 650 Euro monatlich – unabhängig vom Einkommen deiner Eltern. Die Höhe ist flexibel anpassbar und muss erst nach dem Studium zurückgezahlt werden.
  • Stipendien beantragen – nicht nur als Überfliegerin oder Überflieger: Viele Stipendien richten sich nicht nur an Einser-Studierende. Das Deutschlandstipendium berücksichtigt zum Beispiel auch Engagement, besondere Lebensumstände oder soziale Kriterien. Auch kleinere, regionale Stiftungen vergeben Förderungen, oft mit weniger Bewerberinnen und Bewerbern als bei den großen Programmen. Wirf außerdem einen Blick auf die Stipendien und Förderprogramme der Universität Köln oder der Uni Bonn.

Nebenjob suchen – am besten mit Flexibilität: Bei vielen Werkstudierendenjobs bekommst du mehr als den Mindestlohn. Und weil du als Studierende bis zu 20 Stunden pro Woche arbeiten kannst, kommt oft einiges an Geld zusammen. Wer nicht so viel Zeit hat, kann auch einen Minijob annehmen. Der ist steuerfrei und bringt bis zu 520 Euro im Monat. Damit ist oft schon mal die Miete gedeckt. Schau einfach mal beim

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Lass dich von der GEZ-Gebühr befreien

Wer BAföG, Wohngeld oder andere Sozialleistungen bezieht, kann sich vom Rundfunkbeitrag (GEZ) befreien lassen. Das spart 18,36 Euro pro Monat, also über 220 Euro im Jahr.

Den Antrag auf Befreiung kannst du beim ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice stellen. Füg dazu dem Antrag deinen aktuellen BAföG-Bescheid beziehungsweise den Bescheid über deine Sozialleistungen bei. Wird der Antrag genehmigt, wirst du rückwirkend ab dem Monat der Antragstellung befreit.

Denk dran, den Antrag jedes Jahr neu zu stellen, solange du BAföG oder Sozialleistungen beziehst.

Bau dir mit dem Ersparten einen Notgroschen auf

Ein kleiner Notgroschen hilft dir in schlechten Monaten über die Runden. So kannst du dir zum Beispiel ein neues Handy kaufen, wenn dein altes den Geist aufgibt oder deine WG Nebenkosten nachzahlen muss. Leg also am besten einen Teil von dem Geld, das du jeden Monat sparst, als Puffer beiseite – solange bis du ungefähr 500 bis 1.000 Euro oder mehr zusammen hast.

Am einfachsten geht das mit Ratensparen: Dabei zahlst du jeden Monat einen festen Betrag, zum Beispiel 10, 15 oder 20 Euro oder auch mehr auf ein Unterkonto deines Girokontos ein. Was auf diesem Unterkonto liegt, rührst du gar nicht erst an.

Fazit: Sparen ist auch ohne Verzichten möglich

Wer sparen will, muss hier und da um die Ecke denken, vielleicht einmal den Extra-Klick machen oder etwas mehr planen. Unterm Strich kannst du aber mit einem WG-Leben, mit Second-Hand-Shopping und Studierendenrabatten richtig viel bewirken.

Versuch bei all den Spartipps auch deine Finanzen im Blick zu behalten. Check immer mal wieder, wo du Geld sparen kannst und gib natürlich auch mal Geld für Dinge aus, die dir wichtig sind.

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