Eine vermietete Immobilie als Altersvorsorge
Die steigenden Mietpreise sind nicht nur ein Argument dafür, in eine eigene Immobilie zu investieren, die Sie im Alter mietfrei bewohnen können. Sie machen eine Immobilie auch als Kapitalanlage für die Altersvorsorge attraktiv.
Für die Vermietung einer Immobilie als Altersvorsorge gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Immobilie erst bewohnen, dann vermieten
Wie bereits beschrieben, ändern sich mit der Lebenssituation auch die Anforderungen an eine Immobilie. Das Haus in Köln-Weiß mit Garten oder die große Dachgeschosswohnung in Bonn-Beuel werden im Alter zur Herausforderung. Wer trotzdem nicht auf Platz für die Familie oder Urbanität verzichten möchte, kann die Immobilie erst selber bewohnen und später verkaufen oder vermieten, um im Alter zusätzliche Einnahmen zu erzielen.
Immobilie durchgängig vermieten
Nicht für jede ist die Traumimmobilie mit Garten oder Innenstadtlage finanzierbar. Hier kommt eine kleinere Wohnung in Betracht, deren Preis sich über die Jahre durch die Mieteinnahmen refinanzieren lässt. Die Mieteinnahmen dienen zudem im Alter als zusätzliche Einnahme zur Rente.
Immobilie erst vermieten, dann bewohnen
Da Seniorinnen meist weniger Wohnraum benötigen, kann auch die kleinere Wohnung zur Traumwohnung werden. Eine Alternative zur dauerhaften Vermietung kann es daher sein, eine fürs Alter geeignete Wohnung zu kaufen, erst zu vermieten und später selber einzuziehen. Die Mieteinnahmen können für die Tilgung des Immobilienkredits genutzt werden, im Alter ist ein mietfreies Wohnen möglich.
Nachteile der Vermietung
Eine vermietete Immobilie kann perspektivisch eine zusätzliche Einnahmequelle sein. Allerdings ist dieses Modell auch mit einigen Risiken und hohem Aufwand verbunden, besonders wenn sie in Eigenregie erfolgt. Das beginnt damit, bei einem Mieterwechsel im schlimmsten Fall Hunderte von Bewerbungen sichten zu müssen. Auch Anrufe am frühen Morgen, weil das Wasser nicht warm oder die Heizung ausgefallen ist, gehören dazu. Wird eine Haus- bzw. Mietverwaltung beauftragt, entstehen umgekehrt zusätzliche Kosten.